de.wedoany.com-Bericht: Ocean Network Express (ONE) hat kürzlich den Transport einer speziellen Übergrößenfracht (out-of-gauge cargo) von Sri Lanka nach Nordeuropa abgeschlossen. Die Fracht wurde im Hafen von Colombo an Bord der ONE READINESS verladen, Ziel war der Hafen von Rotterdam in den Niederlanden.
Diese Fracht wurde über den Indian Ocean Express (IOX)-Service von ONE befördert. Dieser Service verbindet Indien, Sri Lanka, Pakistan und Nordeuropa, wurde 2024 eingeführt und zielt darauf ab, die Abdeckung der Direktrouten vom indischen Subkontinent nach Europa zu erweitern. Der Hafen von Colombo übernimmt auf dieser Route auch Umladefracht aus Ostindien und Bangladesch.

Die Anlaufhafenreihenfolge der IOX-Route umfasst Karachi, Hazira, Mundra, Nhava Sheva, Colombo, London Gateway, Rotterdam, Hamburg und Antwerpen. Aufgrund der Sicherheitslage im Roten Meer umfährt die Route derzeit das Kap der Guten Hoffnung.
Da Übergrößenfracht nicht den Standard-Containerabmessungen entspricht, hängt ihr Transport von Faktoren wie Staulplanung, Verzurrung und Sicherung, Hafenkoordination und Verfügbarkeit von Ausrüstung ab. Jegliche Fehleinschätzung von Höhe, Breite oder Position der Anschlagpunkte kann zu Problemen an Liegeplätzen, Kränen oder der Sicherheit führen. ONE gab an, dass sein Team gemeinsam mit Partnern den sicheren und effizienten Transport dieser Fracht durchgeführt habe; dieser Transport sei Teil seines Projektfracht- und Übergrößenfracht-Services.
Für den Hafen von Rotterdam stellt diese Fracht seine Funktion als Eingangstor für nicht standardisierte Containerfracht in Nordeuropa dar. Für den Hafen von Colombo stärkt dieser Transport seine Position als Umschlagplatz für den Überseehandel zwischen Südasien und Europa.
Dieser Transport zeigt auch das Potenzial von Linienreedereien, ihr bestehendes Liniennetz zu nutzen, um mehr Projektfracht und Stückgut zu gewinnen. Obwohl schwere Schwergutschiffe weiterhin die Haupttransportkraft für große industrielle Stückgüter sind, sind Linienreedereien ebenfalls attraktiv, wenn Frachtabmessungen, Fahrpläne und Häfen zusammenpassen. Der Anlauf der ONE READINESS zeigt, dass Verlader zuverlässige Stellplätze, vorhersehbare Routen und einen direkten Zugang nach Nordeuropa suchen, während Routenentscheidungen durch Sicherheitsrisiken und Fahrplandruck beeinflusst werden.










