de.wedoany.com-Bericht: Africa Global Logistics (AGL) gab im Juli 2026 bekannt, dass die Pfahlgründungsarbeiten am Ostpier des Congo Terminal im Hafen Pointe-Noire in der Republik Kongo vollständig abgeschlossen wurden. Das Erweiterungsprojekt des Terminals ist derzeit das größte laufende Hafenbauprojekt in der Republik Kongo. Das Projekt wird von der China Road and Bridge Corporation (CRBC) durchgeführt.
AGL, ehemals Bolloré Africa Logistics, ist heute eine Tochtergesellschaft der Mediterranean Shipping Company (MSC). Als führender integrierter Logistikdienstleister in Afrika beschäftigt AGL über 23.000 Mitarbeiter in 49 Ländern und betreibt 22 Hafen- und Eisenbahnkonzessionen.
Laut Angaben auf der AGL-Website wurden für die Pfahlgründung des Ostpiers insgesamt 558 Pfähle installiert, deren Stahlmenge dem Gesamtgewicht von drei Eiffeltürmen entspricht. Jeder Pfahl ist 20 bis 35 Meter lang und hat einen Durchmesser von 1,50 bis 1,80 Metern. Der Projektleiter Pierre-Louis Sapin erklärte, dass die Bauausführenden das vorgebohrte Pfahlverfahren an die Bodenverhältnisse des Hafens angepasst haben, den Zeitplan strikt eingehalten und die Bauqualität sichergestellt haben. Der Ostpier soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2027 übergeben werden.

Congo Terminal ist eine Tochtergesellschaft von AGL. AGL plant, zwischen 2009 und 2027 insgesamt fast eine Milliarde Euro in den Hafen Pointe-Noire zu investieren. Die Gesamtinvestition für die Erweiterung des Ostpiers beträgt rund 400 Millionen Euro. Es wird eine 750 Meter lange und 17 Meter tiefe Kaianlage auf einer Fläche von 26 Hektar gebaut, die mit 16 vollelektrischen Portalkränen ausgestattet ist. Nach Abschluss des Projekts wird sich die jährliche Umschlagskapazität des Terminals von derzeit 1,3 Millionen TEU auf 2,3 Millionen TEU verdoppeln.
Der Hafen Pointe-Noire ist der größte Hafen der Republik Kongo an der Atlantikküste und ein wichtiger Zugang zum Meer für das Land sowie für die Binnenstaaten Zentralafrikas. Diese Erweiterung wird die Umschlagskapazität des Hafens erheblich steigern und die wachsenden Exporte von Erdöl und Flüssigerdgas aus dem Kongo unterstützen. Als Bauausführender hat CRBC zuvor bereits einen Vertrag über ein Fahrrinnenbaggerprojekt mit Congo Terminal unterzeichnet.










