de.wedoany.com-Bericht: Am 6. Juli genehmigte der Schweizer Bundesrat die Konzession für die Infrastruktur der automatischen U-Bahn-Linie M3 in Lausanne, wodurch die Bedingungen für Bau und Betrieb weiter präzisiert wurden. Die U-Bahn-Linie M3 wird vollautomatisch, vollständig unterirdisch und zweigleisig betrieben, mit einer Streckenlänge von etwa 3,5 Kilometern. Geplant sind sechs Stationen zwischen dem Hauptbahnhof Lausanne und Blécherette.
Das U-Bahn-Projekt M3 ist Teil des Aufbaus des öffentlichen Verkehrsnetzes im Großraum Lausanne-Morges und konzentriert sich auf die Bedienung der Mobilitätsbedürfnisse zwischen dem Stadtzentrum von Lausanne und dem nordwestlichen Stadtteil. Nach Fertigstellung wird die Linie an die bestehende U-Bahn M2 und andere öffentliche Verkehrslinien anknüpfen, die Verkehrsverbindungen zwischen dem Stadtzentrum, Beaulieu, Plaines-du-Loup, Blécherette und anderen Gebieten verbessern und den neu erschlossenen Stadtteilen eine leistungsstarke Schienenverkehrsanbindung bieten.
Nach der Genehmigung der Infrastrukturkonzession durch den Schweizer Bundesrat müssen im weiteren Projektverlauf noch die Bauorganisation, die Beschaffung von Ausrüstung, der Bau der Stationen, die Systemintegration und die Betriebsvorbereitung vorangetrieben werden. Die automatische U-Bahn stellt hohe Anforderungen an die Signalsteuerung, die Bahnsteigausstattung, die Belüftung, den Brandschutz und die Organisation des unterirdischen Raums, was in der Regel zu längeren Bauzeiten führt. Mit der Umsetzung des U-Bahn-Projekts M3 wird Lausanne eine neue Infrastrukturunterstützung für den Ausbau des Schienennetzes und die Steigerung der Kapazität des öffentlichen Nahverkehrs erhalten.










