Argentinischer Schweißgerätehersteller MEP rüstet Servoantriebe für leistungsstärkere Bewehrungsstahlverarbeitung auf
2026-07-10 16:08
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de.wedoany.com-Bericht: M.E.P. (Macchine Elettroniche Piegatrici) ist ein Unternehmen, das Maschinen zum Biegen, Bearbeiten und Schweißen von Bewehrungsstahl herstellt. Aufgrund einer Veränderung des verarbeiteten Coil-Materials war das Unternehmen gezwungen, seine Servoantriebe aufzurüsten. Die neue Maschinenkonstruktion muss Bewehrungsstahl mit einem Durchmesser von bis zu 26 mm verarbeiten können, eine deutliche Steigerung gegenüber dem bisherigen Standard von 16 mm. Gleichzeitig haben die Verwendung unterschiedlicher Materialien wie Edelstahl und die industrielle Anforderung, zur Steigerung der Produktivität gleichzeitig zwei Drähte zu verarbeiten, die erforderlichen mechanischen und elektrischen Spezifikationen grundlegend verändert.

Aufrüstung von Servoantrieben für die Automatisierung der Stahlverarbeitung

Um den erhöhten mechanischen Lasten und Produktionsanforderungen gerecht zu werden, benötigte die technische Abteilung leistungsstärkere Servoachsen, wobei der Nennstrombedarf von maximal 100 Ampere auf 150 Ampere stieg. Da die zuvor verwendeten Komponenten nicht mehr hergestellt wurden, entschied sich MEP für die KEBA D3 Antriebsplattform, um diese höheren Leistungsspezifikationen zu erfüllen. Die Lösung wurde aufgrund ihrer offenen Architektur ausgewählt, die es den Antrieben ermöglicht, nahtlos über verschiedene industrielle Automatisierungsschnittstellen, darunter CANopen, EtherCAT und PROFINET, zu kommunizieren.

Beim Bau einer Gitterproduktionsanlage in Argentinien ergab sich eine spezifische Implementierungsherausforderung, die das PROFINET-Protokoll erforderte. MEP arbeitete mit dem Technologiepartner Centro Automazioni zusammen, um das KEBA D3 System zur Erfüllung dieser Anforderung zu implementieren. Die Integration erfolgte unter Verwendung des IRT PROFINET-Protokolls, wodurch die D3 Antriebe direkt mit der Siemens-Automatisierungsanwendung der Fabrik kommunizieren konnten, was einen stabilen und leistungsstarken Betrieb gewährleistete.

MEP evaluiert die Antriebsplattform derzeit weiter für neue Rotor-Richt- und Biegemaschinen mit EtherCAT-Schnittstelle. In dieser Anwendung kompensiert die gemeinsame Zwischenkreislösung der Antriebe die kontinuierlich hohe Leistung, die vom Zugsystem (einschließlich Rotor und Walzen) benötigt wird. Dieser Leistungsverbrauch wird durch die von der Schereinheit regenerierte Energie ausgeglichen, wodurch der Gesamtstromverbrauch effektiv gesenkt und die in externen Bremswiderständen dissipierte Energie minimiert wird.

Giles Haysom, Einkaufsleiter bei MEP, betonte das Potenzial für zukünftige technologische Integrationen auf Basis dieser Ergebnisse: „In Schneid- und Biegeanwendungen ist eine weitere Ausweitung der Zusammenarbeit auf der Ebene der Servomotoren sehr wahrscheinlich.“

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