Schweizer ABB veröffentlicht neue Plattform, die Firmware-Updates von Tagen auf Stunden verkürzt

2026-07-12 16:45
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de.wedoany.com-Bericht: ABB hat die Plattform ABB Ability Field Information Manager (FIM) 3.5 vorgestellt, die Firmware-Updates für Feldgeräte im industriellen Betrieb automatisiert und den bisher tagelangen Prozess auf nur wenige Stunden verkürzt, während gleichzeitig die Cybersicherheit gestärkt und die Arbeitsbelastung der Wartungsteams reduziert wird.

Die Kernfunktion der neuen Version liegt in der automatisierten, herstellerunabhängigen Durchführung von Massen-Firmware-Updates, während herkömmliche Methoden manuelle Eingriffe an jedem einzelnen Gerät erfordern. Unternehmen können dadurch Betriebsrisiken senken, Cybersicherheitsanforderungen erfüllen und Teams entlasten, sodass sie sich auf strategischere Aktivitäten wie Prozessoptimierung und vorausschauende Wartung konzentrieren können.

FIM 3.5 integriert zudem das branchenweit erste native Software-Update-Plugin (SUP) basierend auf dem Field Device Integrator (FDI). Diese Funktion ermöglicht es Herstellern, standardisierte Firmware-Pakete mit integrierter Update-Logik bereitzustellen, den Massenupdate-Prozess zu vereinfachen und die Ausführung im Hintergrund zu unterstützen, ohne den Betrieb wesentlich zu beeinträchtigen.

Die Plattform ist vollständig in die Systeme ABB Ability System 800xA und Symphony Plus DCS integriert und steigert die Produktionseffizienz durch Funktionen wie automatisierte Tests während der Inbetriebnahme und optimiertes Gerätelebenszyklusmanagement.

Stefan Basenach, Senior Vice President für Automatisierungstechnologie bei ABB, erklärte, dass die Anzahl der von Industrieorganisationen eingesetzten vernetzten Geräte kontinuierlich steige, was neue Chancen zur Leistungssteigerung biete, aber auch die Komplexität des Lebenszyklusmanagements erhöhe. Field Information Manager 3.5 helfe Kunden, diese Komplexität zu bewältigen, indem er die Inbetriebnahme, Wartung und Firmware-Updates von Geräten automatisiere. Die Reduzierung manueller Arbeiten und die Stärkung der Cybersicherheitsvorsorge ermöglichten es den Teams, mehr Zeit für die Verbesserung der Anlagenleistung, -zuverlässigkeit und -effizienz aufzuwenden.

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