de.wedoany.com-Bericht: Südafrikas Verkehrsministerin Barbara Creecy kündigte auf der Southern African Transport Conference in Pretoria an, dass drei große Projekte zur Beteiligung des Privatsektors (PSP) im Güterverkehr planmäßig in diesem Haushaltsjahr auf den Markt gebracht werden, während die Reformpläne für Eisenbahn und Häfen weiter voranschreiten.
Zu diesen Projekten gehören der Ngqura Manganese Export Corridor, das Richards Bay Dry Bulk Terminal sowie ein Containerprojekt. Sie sind Teil einer umfassenderen Reform zur Ausweitung der Beteiligung des Privatsektors am südafrikanischen Güterbahn- und Hafensystem. Creecy erklärte, dass die Reform von Eisenbahn und Häfen weiterhin im Mittelpunkt der Verkehrsagenda der Regierung stehe, die den Wiederaufbau des nationalen Logistiksystems und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit anstrebe.
Das Programm zur Beteiligung des Privatsektors der Regierung machte im Januar 2025 Fortschritte, als Transnet Pläne zur Vergabe ausgewählter Eisenbahnkorridore und Hafenanlagen an private Betreiber bekannt gab, um die Betriebsleistung zu verbessern, Investitionen anzuziehen und das Frachtvolumen zu steigern.
Im Mai dieses Jahres bestätigte Creecy in der Haushaltsabstimmung, dass die PSP-Projekte im Güterverkehr weiterhin im Mittelpunkt des Logistikreformplans der Regierung stehen. Sie sagte, dass mit der Genehmigung von 11 privaten Zugbetreibergesellschaften (TOCs) die Projektpipeline voranschreite und die Regierung das Ziel verfolge, bis 2030 250 Millionen Tonnen Fracht über das Schienennetz von Transnet zu transportieren.
Creecy bekräftigte diese Woche, dass die im März genehmigten 11 TOCs voraussichtlich ab April 2027 auf dem nationalen Schienennetz operieren werden. Diese Betreiber werden dazu beitragen, das Ziel der Regierung zu erreichen, bis 2030 250 Millionen Tonnen Fracht über das Schienennetz von Transnet zu transportieren.
Das von der Nationalen Eisenbahnpolitik und der Nationalen Güterlogistik-Roadmap geleitete Eisenbahnreformprogramm zielt darauf ab, die Eisenbahn wieder zum Rückgrat des südafrikanischen Güterlogistiksystems zu machen. Creecy wies darauf hin, dass die strategische Verlagerung von der Straße auf die Schiene im aktuellen lokalen und globalen Umfeld von entscheidender Bedeutung sei. Eine höhere Nutzung des Schienenverkehrs könne die Verkehrssicherheit verbessern, Verkehrsstaus und Straßenabnutzung verringern sowie die CO₂-Emissionen senken.






