NTT aus Japan startet Bau des Bangkok 4 Rechenzentrums in Thailand
2026-07-14 09:54
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de.wedoany.com-Bericht: Kürzlich fand die Grundsteinlegung für den Bangkok 4 Rechenzentrum-Campus der NTT Global Data Centers, dem Rechenzentrumsbetreiber der japanischen NTT, in der thailändischen Provinz Chonburi statt, womit das Projekt offiziell in die Bauphase eintritt. Der Campus liegt im Rechenzentrums-Cluster der Metropolregion Bangkok und wird nach Fertigstellung das vierte Rechenzentrum sein, das NTT in Thailand betreibt. Derzeit ist geplant, das Projekt im zweiten Quartal 2027 mit Strom zu versorgen, um die grundlegenden Voraussetzungen für die anschließende Installation von Serverraumausrüstung, Systemtests und die Bereitstellung von Kundendiensten zu schaffen.

Dieser Baubeginn bedeutet, dass Bangkok 4 von der vorherigen Sicherung der Stromressourcen und der Projektvorbereitung in die Phase der Standorterschließung, des Gebäudebaus sowie der Implementierung der elektromechanischen Infrastruktur übergegangen ist. Die japanische NTT hat noch keine Angaben zur Gebäudefläche des Campus, zur Anzahl der Serverräume, zur IT-Lastkapazität oder zum stufenweisen Bauplan gemacht. Daher kann der Umfang der Stromversorgungsvereinbarung des Projekts derzeit nicht direkt mit der verfügbaren Serverkapazität gleichgesetzt werden. Nach öffentlich zugänglichen Informationen wird Fuji Electric Thailand den Bau der Umspannstation des Campus übernehmen, die ein wichtiger technischer Knotenpunkt für Bangkok 4 sein wird, um eine Verbindung zum externen Stromnetz herzustellen und die Serverräume sowie die zugehörigen Systeme mit Strom zu versorgen.

Um die Stromversorgung des Projekts zu gewährleisten, hat NTT Global Data Centers einen Stromabnahmevertrag über 100 MW mit dem thailändischen Energieunternehmen B.Grimm Power unterzeichnet. Dessen Amata B.Grimm Power Geschäftsbereich wird die langfristigen Stromressourcen für Bangkok 4 bereitstellen. Diese Vereinbarung zeigt hauptsächlich, dass das Projekt eine Stromversorgung von bis zu 100 MW gesichert hat, bedeutet jedoch nicht, dass die erste Phase des Rechenzentrums sofort eine IT-Gerätelast von 100 MW aufweisen wird. Im Inneren des Rechenzentrums müssen noch Transformatoren, Mittel- und Niederspannungsverteilungen, Notstromaggregate, unterbrechungsfreie Stromversorgungen und Stromüberwachungssysteme installiert werden, um den externen Strom in eine stabile Stromversorgung umzuwandeln, die von Servern, Speichergeräten, Netzwerksystemen und Kühleinrichtungen genutzt werden kann.

Die weiteren Bauarbeiten für Bangkok 4 werden sich auf das Hauptgebäude des Rechenzentrums, die Umspannstation, die Stromversorgung und -verteilung der Serverräume, die Kühlung, den Brandschutz, die Sicherheit und den Kommunikationszugang konzentrieren. Für ein Rechenzentrum, das auf Cloud-Computing und Künstliche Intelligenz ausgerichtet ist, müssen nach Fertigstellung des Hauptgebäudes noch die Installation elektromechanischer Geräte, der Bau von Rack-Bereichen, die Einführung von Glasfaserkabeln und die Bereitstellung von Netzwerkgeräten erfolgen. Zudem müssen Lasttests durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob die Strom- und Kühlsysteme kontinuierlich betrieben werden können. Die japanische NTT hat bisher nur den Baubeginn, den Auftragnehmer für die Umspannstation und den geplanten Zeitpunkt der Stromversorgung bestätigt. Welche Kühlmethode genau verwendet wird, wie viele Hochdichte-Racks untergebracht werden können und wann die ersten Serverräume in Betrieb gehen, muss noch bekannt gegeben werden.

Die Provinz Chonburi, in der sich das Projekt befindet, ist zu einem wichtigen Gebiet für den Ausbau der Rechenzentren von NTT in Thailand geworden. Die bestehenden Rechenzentren Bangkok 2 und Bangkok 3 von NTT befinden sich beide im Amata City Chonburi Industrial Park. Bangkok 2 ist seit 2015 in Betrieb und hat eine Kapazität von etwa 3,6 MW bei einer Gebäudefläche von rund 3.800 Quadratmetern; Bangkok 3 hat eine Gebäudefläche von etwa 4.000 Quadratmetern und eine Kapazität von etwa 12 MW. Mit dem Baubeginn von Bangkok 4 wird NTT vor Ort ein Campus-System aus mehreren Rechenzentren bilden und durch einheitliche Strom-, Glasfasernetz- und Betriebsressourcen die Kapazität der digitalen Infrastruktur erweitern.

Die von NTT in Bangkok betriebenen Rechenzentren verwenden ein betreiberneutrales Modell, das Verbindungen zu verschiedenen Telekommunikationsanbietern und Netzwerkdienstanbietern ermöglicht und Unternehmen für ihre kritischen Systeme, Cloud-Plattformen und andere digitale Dienste Serverraum- und Netzwerkzugang bietet. Mit dem Fortschritt des Baus von Bangkok 4 muss der Campus nicht nur an das thailändische nationale Kommunikations-Backbone-Netz angeschlossen werden, sondern auch eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zu den bestehenden Rechenzentren von NTT herstellen, damit Kunden Daten-Backups, Geschäftskontinuität und Rechenressourcen zwischen verschiedenen Serverräumen bereitstellen können. NTT hat angegeben, dass der Ausbau seiner Rechenzentren in Thailand Teil des globalen Kapazitätswachstumsplans ist und die bestehenden Einrichtungen in Bangkok hauptsächlich auf Unternehmenskunden ausgerichtet sind, die hohe Verfügbarkeit und mehrere Netzwerkverbindungen benötigen.

Nach dem aktuellen Plan wird Bangkok 4 im zweiten Quartal 2027 an das Stromnetz angeschlossen. Vor diesem Zeitpunkt müssen die Bauarbeiten für die Umspannstation und den externen Stromanschluss, die Hauptstruktur, die elektromechanischen Systeme der Serverräume und die interne Stromverteilungsinfrastruktur abgeschlossen sein. Nach der Stromversorgung muss das Projekt weiterhin Gerätetests, Systemintegration und Lasttests durchführen, bevor es schrittweise in die Phase der Serverraumübergabe und des Betriebsbeginns übergehen kann. Zu den wichtigen Punkten, die in Zukunft zu beachten sind, gehören die IT-Kapazität der ersten Phase des Campus, die Anzahl der Serverräume, das Kühlsystem und der genaue Zeitpunkt der offiziellen Inbetriebnahme.

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