de.wedoany.com-Bericht: Während der ISC High Performance 2026 hielt Zheng Yong, Senior-Architekt für verteilte Speicher bei Huawei, eine Rede, in der er darauf hinwies, dass KI-Technologie und Hochleistungsrechnen (HPC) zunehmend verschmelzen. Umfang, Vielfalt und Mobilität wissenschaftlicher Daten nehmen stetig zu, und die Dateninfrastruktur entwickelt sich zu einem Schlüsselmotor für die Freisetzung des Datenwerts und wissenschaftliche Innovationen.

Derzeit verändert KI die wissenschaftlichen Forschungsparadigmen grundlegend. Von der Unterstützung der Forschung durch große Modelle bis hin zu Innovationen, die von intelligenten Agenten angetrieben werden, nimmt die Abhängigkeit der Forschung von Daten stetig zu. Die Daten zeigen einen Trend zur multimodalen Integration und domänenübergreifenden gemeinsamen Nutzung. Gleichzeitig stehen Forschungseinrichtungen vor zwei Herausforderungen: Zum einen müssen sie riesige Datenmengen im PB- bis EB-Bereich effizient verwalten, zum anderen stellen die durch KI beschleunigte Innovation höhere Anforderungen an die Fähigkeiten der Datenspeicherung, -verwaltung und -weitergabe. Aus diesem Grund hat Huawei eine End-to-End-Dateninfrastrukturlösung für das HPC+KI-Integrationsszenario in der Forschung entwickelt, um Forschungseinrichtungen dabei zu helfen, den Datenwert freizusetzen und Innovationen zu beschleunigen.
Für das Forschungsdatenmanagement hat Huawei die KI-Datensee-Lösung auf den Markt gebracht. Kernstück ist der All-Flash-Distributed-Storage OceanStor Pacific, der mit einer hohen Kapazitätsdichte von 11 PB/2U eine optimale TCO (Total Cost of Ownership) ermöglicht und riesige Datenmengen speichern kann. Die Lösung integriert den einheitlichen Datenraum DME Omni-Dataverse, unterstützt den Echtzeit-Datensee-Import und die globale Sichtbarkeit und Verwaltung multimodaler, standortübergreifender Daten und bietet eine Suchfähigkeit für Milliarden von Vektordaten mit tausend Dimensionen in Sekundenschnelle, wodurch die Sammlung, Erschließung und Bereitstellung hochwertiger Daten beschleunigt wird. In Kombination mit einer offenen KI-Toolkette kann diese Lösung die Effizienz der Verwaltung unstrukturierter Daten weiter verbessern und eine Datenbasis für KI-Innovationen schaffen.
Für das wissenschaftliche Hochleistungsrechnen hat Huawei eine integrierte HPC+KI-Datenbasis aufgebaut. In HPC- und KI-Trainingsszenarien bildet das intelligente Disk-Array OceanDisk 1610 die optimale Speicherbasis für parallele Dateisysteme. Es kann nahtlos an Dateisysteme wie BeeGFS und Lustre angebunden werden, bietet eine Bandbreite von 220 GB/s und eine hohe Kapazitätsdichte von 4 PB/2U und senkt so die Kosten für Rechenzentrumsfläche und Energieverbrauch bei gleichzeitig effizienter Bereitstellung von Trainingsdaten. In KI-Inferenzszenarien hat Huawei die „3+1"-KI-Datenplattform eingeführt, die eine Wissensdatenbank, einen KV-Cache-Speicher und einen Gedächtnisspeicher integriert. Durch die UCM-Inferenzgedächtnis-Datenverwaltungstechnologie wird eine hochpräzise Wissensabfrage von über 95 % erreicht. Für extrem große Inferenzcluster hat Huawei den CMS (Context Memory Storage) für kontextbezogene Gedächtnisspeicherung und das auf DPU basierende intelligente Disk-Array OceanDisk 1800 auf den Markt gebracht. Diese unterstützen native KV-Semantik und xPU-Direktzugriffsfähigkeiten, bauen einen gemeinsam genutzten KV-Cache-Pool im PB-Bereich auf, verbessern die Cache-Trefferquote erheblich, reduzieren die Latenzzeit des ersten Tokens um 90 % und steigern so die Gesamteffizienz der Inferenz.
In Zukunft wird Huawei sich weiterhin auf Datenspeicherung, Datenverwaltung und KI-gestützte Datennutzung konzentrieren, um Forschungseinrichtungen weltweit dabei zu unterstützen, den Datenwert freizusetzen und wissenschaftliche Innovationen zu beschleunigen.










