de.wedoany.com-Bericht: Cuerva y Alto Infraestructure entwickelt in der Gemeinde Escúzar in der Provinz Granada das erste große Rechenzentrum, das den Auftakt für ähnliche Einrichtungen in der Region Andalusien bildet. Das Projekt zielt darauf ab, eines der größten KI- und Hochleistungsrechenzentren Spaniens zu schaffen und Andalusien gleichzeitig als strategischen Knotenpunkt für fortschrittliche digitale Infrastruktur zu positionieren.
Laut den Entwicklern trägt dieses Projekt dazu bei, Granadas Position als Technologie- und Energiezentrum Südeuropas zu festigen. Seine Vorteile stützen sich auf die Talentressourcen der Universität Granada, das industrielle Entwicklungspotenzial und eine der wettbewerbsfähigsten Energiestrukturen Europas. Derzeit hat Alto Infrastructure die erste Phase der Entwicklung der Rechenzentrumsinfrastruktur SP01 gestartet und treibt gleichzeitig die erforderliche Stromversorgung und zugehörige Einrichtungen voran.
Das Projekt wird voraussichtlich potenzielle Investitionen von über 3 Milliarden Euro anziehen, wovon etwa 700 Millionen Euro für die gesamte Infrastrukturentwicklung des Rechenzentrums vorgesehen sind. Die verbleibenden Mittel werden von den im Park ansässigen Kunden für die Bereitstellung von Servern, Grafikprozessoren und fortschrittlichen Rechenplattformen verwendet. Das SP01-Rechenzentrum ist für die Aufnahme hochdichter Rechenlasten ausgelegt, um das Training und den Betrieb fortschrittlicher KI-Modelle zu unterstützen.
Nach vollständiger Fertigstellung des Projekts wird eine redundante Stromkapazität von bis zu 100 Megawatt benötigt, was hohe Anforderungen an Stabilität und Redundanz stellt. Um diesen Bedarf zu decken, wurde ein Plan zur Erhöhung der regionalen Stromversorgungskapazität erstellt: Erweiterung des bestehenden Umspannwerks Escúzar 132/66/20 kV für den ersten Anschluss des Rechenzentrums, gefolgt vom Bau eines neuen Umspannwerks 220/132 kV für den Anschluss an das spanische Stromnetz (Red Eléctrica de España). Das Projekt wird in Phasen umgesetzt, wobei die erste Phase im Juni 2027 in Betrieb genommen wird, gefolgt von einer schrittweisen Erhöhung der zusätzlichen Kapazität in den Jahren 2027 und 2028.










