de.wedoany.com-Bericht: Das US-amerikanische Halbleiter-Start-up Cerebras gab am Donnerstag bekannt, Milliarden Euro in Europa zu investieren, um die Rechenleistung seiner Künstliche-Intelligenz-Rechenzentren zu steigern.
Unternehmenschef Andrew Feldman erklärte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP während der KI-Veranstaltung Raise Summit in Paris, es handele sich um eine groß angelegte Expansion, um der schnell wachsenden Nachfrage europäischer Kunden gerecht zu werden. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen betreibt derzeit drei Rechenzentren mit eigenen Chips in Frankreich, Finnland und Norwegen. Diese Anlagen sollen ausgebaut werden und bis 2027 eine Rechenleistung von 200 Megawatt erreichen.
Feldman wies darauf hin, dass das Unternehmen mit diesen Rechenzentren die europäischen Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz erfüllen könne. Die Nachfrage nach generativer KI in Europa wachse so rasant, dass man kaum Schritt halten könne. Er schätzte die Investitionen auf „Milliarden Dollar", nannte jedoch keinen konkreten Betrag.
Cerebras wurde 2015 gegründet und konzentriert sich auf Chips, die in der Inhaltsgenerierungsphase von KI-Modellen zum Einsatz kommen, nicht in der Entwicklungsphase. Mit dem Aufkommen von KI-Agenten – einer neuen Generation von Schnittstellen, die nicht nur auf Nutzer reagieren, sondern auch eigenständig Aufgaben ausführen können – ist die Nachfrage nach solchen Chips sprunghaft gestiegen. Diese KI-Agenten treiben den Bedarf an Rechenleistung in die Höhe, den Chips von Cerebras oder dem Branchenführer Nvidia decken können.










