de.wedoany.com-Bericht: Die Provinzregierung von Santa Cruz hat gemeinsam mit der argentinischen Eisenbahngesellschaft (Trenes Argentinos) eine technische Erkundung eingeleitet, um den Zustand der Infrastruktur der Eisenbahnstrecke Puerto Deseado–Las Heras zu bewerten und die Wiederbelebung dieses Korridors voranzutreiben.

Diese Inspektion ist Teil der Fortsetzung des Projekts zur Wertsteigerung des Abschnitts Jaramillo–Fitz Roy. Dieses Projekt stellt die erste Phase einer umfassenderen Initiative dar, die darauf abzielt, die 286 Kilometer lange Eisenbahnstrecke wiederherzustellen. Das technische Team untersuchte mehrere Abschnitte der Strecke, analysierte den Zustand von Schienen, Schwellen, Gleisbett, Bahnhöfen, Stationen und Weichenanlagen, entnahm Proben und lokalisierte geografisch die Punkte, die vorrangig bearbeitet werden müssen.
Das Erkundungsteam wurde vom stellvertretenden Verkehrssekretär der Provinz Santa Cruz, Andrés Casanova, geleitet. Zu den Mitgliedern gehörten der Provinzabgeordnete Santiago Aberastein sowie eine Delegation der argentinischen Eisenbahngesellschaft (Belgrano Cargas y Logística S.A.). Die Delegation umfasste den Industriemanager Mauro Iacovone, den stellvertretenden Infrastrukturmanager Gustavo Santiago, den Betriebsleiter Daniel Sentir und den Entwicklungsdirektor Juan Manuel Roel.
Casanova erklärte, dass diese Arbeiten ein „konkretes Ergebnis“ für die Fortführung des Projekts darstellten. Die technische Diagnose werde dazu beitragen, eine wirtschaftliche Machbarkeitsstudie zu erstellen und die für die Wiederherstellung des Eisenbahnkorridors erforderlichen Investitionen zu ermitteln. Die gesammelten Informationen, einschließlich eines Fotokatalogs und physischer Proben von der Baustelle, würden gemeinsam mit einem spezialisierten Beratungsunternehmen analysiert, um die für die Wiederherstellung der Strecke notwendigen Infrastrukturarbeiten zu bestimmen.
Die Eisenbahnstrecke Puerto Deseado–Las Heras wurde am 20. September 1909 eröffnet und war Teil eines Projekts zur Förderung der Entwicklung Patagoniens durch ein Eisenbahnnetz. Die 286 Kilometer lange Strecke mit 14 Bahnhöfen und Breitspur war die südlichste reguläre Personenverkehrsstrecke der Welt. Über Jahrzehnte hinweg transportierte sie Wolle, Vieh, Mineralien und Passagiere und förderte die Entwicklung von Städten wie Pico Truncado, Fitz Roy, Jaramillo, Koluel Kayke und Las Heras. Der Betrieb wurde am 15. Januar 1978 eingestellt, und seither scheiterten mehrere Wiederbelebungsprojekte.






