de.wedoany.com-Bericht: Die japanische SoftBank hat gemeinsam mit der japanischen Yaskawa Electric und dem US-amerikanischen Nvidia auf Basis der von SoftBank entwickelten „KI-RechenzentrumGPU-Cloud“ ein System zur Steuerung verformbarer Objekte vorgestellt. SoftBank hat parallel dazu ein auf dieser GPU-Cloud laufendes Entwicklungstool für physikalische KI entwickelt, das die Erfassung von Roboterbewegungsdaten, die Generierung synthetischer Daten, das Training von KI-Modellen, die Simulation und Bewertung sowie den Einsatz physischer Roboter abdeckt. Ziel ist es, die bisher verteilten Entwicklungsprozesse für Roboter auf einer einheitlichen Plattform zu integrieren.
Die Plattform ist an die Nvidia Omniverse-Bibliothek, das Cosmos-Open-World-Modell und den Blueprint für physikalische KI-Fabriken angebunden. Zunächst verbindet sich der Roboter mit der „KI-Rechenzentrum GPU-Cloud“ von SoftBank, um Bewegungsdaten zu erfassen, und nutzt dann Cosmos zur Generierung synthetischer Daten, um den Trainingsdatensatz zu ergänzen. Ingenieure können GPU-Cloud-Ressourcen für das Modelltraining nutzen und die Leistungsbewertung in einer Simulationsumgebung durchführen, die in die Omniverse-Bibliothek integriert ist. Das validierte Modell wird anschließend auf den physischen Roboter übertragen. SoftBank plant, mit dieser Plattform Unternehmen dabei zu unterstützen, Modelle mithilfe von Felddaten kontinuierlich zu verbessern und die Entwicklungsergebnisse auf andere Aufgaben und Robotergeräte auszuweiten.
Die japanische Yaskawa Electric ist für die Entwicklung eines Systems zur Steuerung verformbarer Objekte auf Basis von Vision-Language-Action-Technologie verantwortlich. Dies ermöglicht es Robotern, auf Grundlage visueller Informationen und Aufgabenanweisungen Bewegungspläne zu generieren und Objekte zu erkennen, zu greifen und zu manipulieren. Für die Demonstration wurden Kabelbäume mit ständig wechselnden Formen und Anordnungen als Testobjekte ausgewählt. Der Roboter beurteilt den Zustand des Kabelbaums über das visuelle System, während die KI in Echtzeit Bewegungsbefehle generiert, um den Kabelbaum stabil in eine Box zu legen. Die Validierung umfasst auch Objekte wie Kabel und Stoffe, deren Form sich je nach Aufgabe ändert, und richtet sich vor allem an Operationsszenarien, die mit herkömmlichen, vorprogrammierten Robotersteuerungen nur schwer stabil zu bewältigen sind.










