Portugal investiert 71 Millionen Euro in die Zubringerstraße der Nationalstraße 222/A32
2026-07-14 16:23
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de.wedoany.com-Bericht: 13. Juli 2026 – Der Präsident der portugiesischen Infrastrukturgesellschaft (IP), Paulo Carmona, gab bei der Unterzeichnungszeremonie des Bauauftrags bekannt, dass der Bau der Zubringerstraße zur Nationalstraße 222 (EN222)/A32 (Knotenpunkt Canedo/Sernadinha) in Castelo de Paiva, Distrikt Aveiro, 71 Millionen Euro kosten und 900 Tage dauern wird. An der Zeremonie nahmen der Premierminister sowie die Ministerin für Infrastruktur und Wohnungsbau teil.

Das Projekt zielt darauf ab, eine alternative Route zum aktuellen Streckenabschnitt zu schaffen. Die Nationalstraße 222 (EN222), die einst von einem internationalen Autovermietungsunternehmen als „schönste Straße der Welt" bezeichnet wurde, leidet seit langem unter Staus und Sicherheitsproblemen. Die neue, 10 Kilometer lange Straße wird die EN222 mit dem Knotenpunkt Canedo/Sernadinha der A32 verbinden und den seit langem bestehenden Verkehrsengpass in der Region beheben. Carmona erklärte, dies sei die Umsetzung einer Priorität, die direkt dem Leben der Bevölkerung und der Wirtschaftstätigkeit zugute komme.

Carmona wies auf die Auswirkungen des Projekts auf die regionale Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung hin. Es ermögliche eine schnellere und sicherere Anbindung an die A32/IC2, verbessere die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets von Lavagueiras, stärke die Dynamik der Unternehmen und die Attraktivität der Region und komme gleichzeitig den Anwohnern zugute – ein Ausdruck der wirtschaftlichen und sozialen Doppelrendite der Investition. Er betonte, dass die Investition von der portugiesischen Regierung getragen werde und nicht von europäischen Mitteln abhängig sei.

Laut dem IP-Präsidenten wird die neue Straße über zwei Fahrspuren pro Richtung verfügen, mit Seitenstreifen, die auf das erwartete Verkehrsaufkommen ausgelegt sind, und auf mehr als der Hälfte der Strecke über separate Spuren für langsame Fahrzeuge. Aufgrund der Länge und technischen Komplexität stellt das Projekt hohe Anforderungen; es sind mehrere Viadukte und Brücken geplant, darunter die etwa 350 Meter lange Brücke über den Fluss Inha.

Der Bürgermeister von Castelo de Paiva, Ricardo Cardoso, dankte dem Premierminister dafür, dass er die jahrzehntelangen Forderungen der Gemeinde in ein Projekt umgesetzt habe. Der Bürgermeister erklärte, er sehe dies als den Beginn eines neuen Zyklus für Castelo de Paiva und versprach, dass diese Zubringerstraße nicht nur eine Verbindung zwischen der Gemeinde und der Küstenregion, sondern auch ein Tor zu neuer Entwicklung, Wohlstand und Hoffnung für die Stadtgemeinde werde. Auch der Bürgermeister von Santa Maria da Feira, Amadeu Albergaria, betonte, dass das Projekt den Nordosten seiner Gemeinde zu einem wichtigen Straßenverkehrsknotenpunkt machen und die Position der Stadt als großes Agglomerationszentrum im Süden der Metropolregion Porto festigen werde.

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