Kasachstan: Kazakhtelecom treibt Glasfaserausbau über 2.352 km in der Region Abai voran
2026-07-14 16:56
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de.wedoany.com-Bericht: Die Regionalverwaltung der kasachischen Region Abai hat kürzlich den Fortschritt des regionalen Kommunikations-infrastrukturausbaus bekannt gegeben. Die kasachische Kazakhtelecom treibt vor Ort den Bau von Glasfaserkommunikationsleitungen mit einer Gesamtlänge von 2.352,1 Kilometern voran und ergänzt diese durch Satellitenkommunikation, um 178 ländlichen Siedlungen zusätzliche Internetzugangskapazitäten zu bieten. Bislang wurden 103,7 Kilometer Kommunikationsrohre und 18,1 Kilometer Glasfaserkabel verlegt; die entsprechenden Bauarbeiten werden abschnittsweise in den einzelnen Gebieten durchgeführt.

Das Projekt basiert auf einer Vereinbarung zum ländlichen Internetausbau, die zwischen dem kasachischen Ministerium für Künstliche Intelligenz und digitale Entwicklung und Kazakhtelecom unterzeichnet wurde. Gemäß der aktuellen Planung sollen bis Ende 2026 zunächst 86 ländliche Siedlungen an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Die übrigen Gebiete werden je nach geografischen Gegebenheiten, Bevölkerungsgröße und bestehender Netzabdeckung entweder per Glasfaser oder Satellitenkommunikation angebunden. Die Region Abai umfasst insgesamt 326 Siedlungen, darunter vier Städte und 322 Dörfer. Derzeit können 260 Siedlungen feste oder mobile Internetdienste nutzen, was einer Abdeckungsrate von etwa 80 % entspricht.

Neben den ländlichen Glasfaserleitungen erstreckt sich das Projekt auch auf Straßen- und Grenzgebiete. Die Region Abai plant den Bau von 40 Kommunikationsantennentürmen entlang nationaler Fernstraßen. Derzeit wurden die Planungs- und Budgetunterlagen für 33 Projekte geprüft; für die meisten Projekte sind die Investoren bereits bestimmt. Der Bau der Kommunikationseinrichtungen am kasachischen Grenzübergang Zhezkent ist abgeschlossen, während die Kommunikationsinfrastruktur an anderen Grenzübergängen noch im Bau ist.

Das kasachische Touristengebiet Alakol ist ein weiterer Schwerpunkt dieser Netzausbauphase. Kazakhtelecom finanziert den Bau von Glasfaserleitungen aus eigenen Mitteln; über 100 Unterkunfts- und Freizeiteinrichtungen wurden bereits an das Hochgeschwindigkeitsinternet angeschlossen. Vor Ort wurden zudem zwei Kommunikationsantennentürme errichtet und Basisstationen mobiler Betreiber installiert, um die drahtlose Netzabdeckung und -kapazität im Uferbereich zu erweitern. Im kasachischen Dorf Kabanbai ist zudem die Errichtung neuer Kommunikationseinrichtungen geplant; die entsprechenden Arbeiten laufen derzeit.

Das Ufer des Alakol-Sees war zuvor hauptsächlich auf eine begrenzte Anzahl mobiler Kommunikationsstandorte angewiesen. Mit dem gleichzeitigen Ausbau von Glasfaser-Rückleitungen, Antennentürmen und Basisstationen verlagert sich der Netzausbau von der reinen Ergänzung drahtloser Signale hin zur Vervollständigung der Gesamtstruktur aus „Glasfaserübertragung + mobilem Zugang". Offiziellen Bauinformationen zufolge hat sich die Anzahl der von der kasachischen Tele2 vor Ort betriebenen Basisstationen von einer im Jahr 2025 auf drei erhöht; auch die Basisstationen von Kcell/Activ stiegen von einer auf drei.

Derzeit bezieht sich die Angabe von 2.352,1 Kilometern auf die Gesamtplanungslänge des Glasfasernetzes der Region Abai, nicht auf die bereits vollständig verlegte Strecke. Zu den bereits konkret realisierten Maßnahmen gehören die Verlegung von Kommunikationsrohren und Glasfaserkabeln, der Anschluss von über 100 touristischen Einrichtungen, die Fertigstellung von zwei Antennentürmen sowie der Abschluss der Kommunikationseinrichtungen am Grenzübergang Zhezkent. Die weiteren Bauarbeiten werden weiterhin ländliche Siedlungen, Straßenabschnitte, Grenzübergänge und Tourismusgebiete abdecken und das Netz von städtischen und dicht besiedelten Gebieten auf Verkehrskorridore und abgelegene Regionen ausdehnen.

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