de.wedoany.com-Bericht: AT&T und Ericsson haben in der Nähe des AT&T-Stadions in Arlington, Texas, eine Demonstration abgeschlossen, bei der ein auf dem 5G-Netz basierendes Drohnenerkennungssystem erfolgreich validiert wurde. Das System nutzt in die Netz-infrastruktur integrierte Sensoren, um Drohnen zu erkennen, zu lokalisieren und zu verfolgen.

Die beiden Unternehmen gaben an, dass dieser Test beweise, dass Funktionen, die ursprünglich für 6G vorgesehen waren, heute bereits Realität werden können. Sie verwandeln die bestehende Telekommunikationsinfrastruktur in ein verteiltes Überwachungsnetzwerk, ohne dass zusätzliche externe Sensoren installiert werden müssen.
Ingenieure installierten großflächige MIMO-Funkgeräte an mehreren strategischen Standorten, um eine multistatische Konfiguration zu bilden, die herkömmliche Funksignale nutzt. In Kombination mit KI-Algorithmen und fortschrittlicher Signalverarbeitungstechnologie kann das System die Luftaktivität präzise überwachen und gleichzeitig die Betriebskosten durch die bereits installierte Netzinfrastruktur optimieren.
Dyon Agnew, Senior Vice President und Leiter des AT&T-Kundenbereichs bei Ericsson in Amerika, erklärte, dass mit der Weiterentwicklung des Netzes die Chancen nicht nur darin lägen, sich auf das zukünftige 6G vorzubereiten, sondern auch darin, bereits jetzt Schlüsselkomponenten einzuführen. Diese Demonstration mit AT&T zeige eine Produkt-Roadmap in der Umsetzung, die darauf abziele, die aktuellen 5G-Fähigkeiten zu nutzen, um die Synergien zwischen Erkennung und Konnektivität zu erforschen und diese Fähigkeiten schrittweise weiterzuentwickeln, während der Weg zu 6G klarer werde. Yigal Elbaz, Senior Vice President für Netzwerktechnologie und Technischer Direktor bei AT&T, wies darauf hin, dass die integrierte Erkennung ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zu 6G sei und diese Arbeit dazu beitrage, zu zeigen, wie diese Zukunft bereits heute verwirklicht werden könne. Durch die Zusammenarbeit mit Ericsson erforschten sie, wie fortschrittliche drahtlose Netze über die Konnektivität hinaus Erkennungsfähigkeiten hinzufügen könnten, um sicherere Abläufe, intelligentere Umgebungen und bessere Kundenerlebnisse zu ermöglichen und gleichzeitig den Weg für eine verantwortungsvolle Weiterentwicklung dieser Fähigkeiten in der Zukunft zu ebnen.
Im Test zeigte das System eine hohe Effizienz, indem es kontinuierlich mehrere Drohnen identifizierte und verfolgte, die in Höhen zwischen 300 und 400 Fuß flogen. Die synchronisierten Erkennungsknoten konnten nicht nur die genaue Position der Geräte erfassen, sondern auch deren Geschwindigkeit und Höhe in Echtzeit berechnen. Diese umfassende Verfolgungsfähigkeit unterstreicht das Potenzial mobiler Netze, die Sicherheitsstandards für kritische Infrastrukturen und große öffentliche Veranstaltungen zu verbessern.










