Front Range Passenger Rail District plant Eröffnung des Colorado Connector im Jahr 2029
2026-07-15 11:50
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de.wedoany.com-Bericht: Der Front Range Passenger Rail District hat einen Plan angekündigt, der die Aufnahme des Personenverkehrs auf der Strecke Colorado Connector zwischen Denver und Fort Collins im Jahr 2029 vorsieht.

Der Colorado Connector (CoCo) ist als Intercity-Personenverkehrsdienst für die Front Range-Region geplant. Der Kernkorridor erstreckt sich über rund 190 Meilen und verbindet Fort Collins mit Pueblo, wobei der Denver Union Station als zentraler Knotenpunkt dient.

In der ersten Phase ist der Betrieb an acht Bahnhöfen vorgesehen: Denver Union Station, Westminster, Broomfield, Louisville, Boulder, Longmont, Loveland und Fort Collins. Der Dienst wird die bestehende Infrastruktur der Güterbahnen nutzen und auf einen gemeinsamen Personen- und Güterverkehr aufgerüstet.

Der Bundesstaat Colorado hat mit der BNSF Railway eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Laufzeit von 25 Jahren für den Personenverkehr zwischen Denver und Fort Collins vorsieht. Der endgültige Vertrag soll 2026 unterzeichnet werden. Der Regional Transportation District (RTD) besitzt den Eisenbahnkorridor zwischen Westminster und Denver und ist als Partner für den Start des nördlichen Erstverkehrs beteiligt.

Amtrak ist als erster Betreiber des Colorado Connector vorgesehen und übernimmt die Zugbegleitung, den Fahrkartenverkauf, die Wartung sowie die Einhaltung der bundesstaatlichen Sicherheitsvorschriften. Das Colorado Department of Transportation (CDOT) ist an Technik, Lieferung und Überwachung beteiligt.

In späteren Phasen wird der Dienst auf Colorado Springs und Pueblo südlich von Denver ausgeweitet. Die Union Pacific Railroad wurde als die für den südlichen Abschnitt zuständige Eisenbahngesellschaft bestimmt. Der Korridor verläuft dort auf der Consolidated Main Line und der Joint Line, die gemeinsam von Union Pacific und BNSF betrieben werden.

Die zweite Phase ist für 2032 geplant, hängt jedoch von der Finanzierung ab. In dieser Phase kommen fünf weitere Bahnhöfe hinzu: Littleton, Sterling Ranch, North Colorado Springs, Colorado Springs und Pueblo. Täglich werden zwei zusätzliche Zugpaare nach Colorado Springs und Pueblo verkehren, während die Frequenz zwischen Fort Collins und Denver erhöht wird.

Der vollständige Bau der Strecke wird voraussichtlich etwa 20 Jahre dauern. Der Front Range Passenger Rail District plant, zwischen Fort Collins und dem Denver Union Station täglich bis zu zehn Zugpaare und zwischen dem Denver Union Station und Pueblo täglich bis zu acht Zugpaare anzubieten.

Konzept-Rendering © Front Range Passenger Rail District

Die vollständige Betriebsphase ist auf neue zweckgebundene Mittel angewiesen. Der Bezirk wies darauf hin, dass möglicherweise im November 2026 eine Abstimmung in den Gemeinden stattfinden könnte, die den dauerhaften Bahnhöfen am nächsten liegen. Der Startdienst im Jahr 2029 kann ohne neue Steuern finanziert werden.

Die täglich bedienten Bahnhöfe im Kernkorridor umfassen Fort Collins, Loveland, Longmont, Boulder, Louisville, Broomfield, Westminster, Denver Union Station, Littleton, Sterling Ranch, Colorado Springs und Pueblo. Trinidad liegt nicht im täglichen Kernverkehr, es ist jedoch geplant, dort neue Bahnhofsinfrastruktur an der bestehenden Amtrak-Linie Southwest Chief zu errichten.

Der Front Range Passenger Rail District befindet sich noch in der Endphase der Festlegung des Rollmaterials. Die Projektwebsite zeigt, dass Züge bevorzugt werden, die sich bewährt haben und ohne Wenden in beide Richtungen verkehren können. Es werden Optionen wie Diesel, bordseitige Batterien und Oberleitungsstromversorgung geprüft.

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