de.wedoany.com-Bericht: Die technische Unterstützungsbeobachtungsstelle für intelligente Straßen und vernetzte, automatisiert fahrende Fahrzeuge (Osservatorio tecnico di supporto per le Smart Road e per il veicolo connesso e a guida automatica) des italienischen Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr nahm an der Konferenz „Intelligente Straßen und urbane Mobilität“ teil, die um 16:30 Uhr im Kreuzgang der Fakultät für Bau- und Industrieingenieurwesen der Universität La Sapienza in Rom stattfand. Die Konferenz wurde von der Fakultät für Bau- und Industrieingenieurwesen der Universität La Sapienza in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum für nachhaltige Mobilität (MOST) organisiert. MOST arbeitet im Rahmen des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans (PNRR) mit Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Institutionen zusammen und konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer Lösungen für nachhaltige Mobilität, intelligente Infrastruktur, vernetzte Fahrzeuge und autonomes Fahren.
Die Umgehungsstraße Neapel erhielt kürzlich gemäß der Ministerialverordnung Nr. 70/2018 die erste Zertifizierung als intelligente Straße Italiens und diente als Ausgangspunkt für die Diskussionen auf der Konferenz. Professoren der Universität Federico II Neapel, der Universität Salerno und der Universität La Sapienza Rom hielten Vorträge zu Themen wie intelligentes Mobilitätsmanagement, Erfassung und Austausch von Verkehrsdaten sowie Interoperabilität zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur durch digitale Dienste zur Steuerung von Verkehr und Sicherheit. Diese Elemente werden als entscheidend für die Definition und Umsetzung intelligenter Straßen angesehen.
Ingenieur Francesco Baldoni, Vorsitzender der technischen Unterstützungsbeobachtungsstelle für intelligente Straßen und vernetzte, automatisiert fahrende Fahrzeuge, nahm im Namen des italienischen Ministeriums für Infrastruktur und Verkehr teil. In seiner Rede betonte er, dass die Beobachtungsstelle als nationale Koordinierungsstelle in der digitalen Mobilitätsentwicklung fungiere und sicherstelle, dass Innovationen auf sichere, interoperable und dem Gemeinwohl dienliche Weise vorangetrieben werden. Baldoni wies darauf hin, dass die technologische Entwicklung den Bürgern zeitnähere Verkehrsinformationen, Echtzeit-Notfallmanagement und effizientere Mobilitätsdienste bringen und so die Verkehrssicherheit erhöhen werde. Er erklärte, dass intelligente Straßen in der Lage seien, Risikosituationen schnell zu erkennen und zu kommunizieren, Prävention zu fördern und die Entwicklung vernetzter und automatisierter Mobilität zu unterstützen.
Darüber hinaus diskutierte Präsident Baldoni die Konferenzthemen in der Fernsehsendung „Futura“. Diese Sendung ist ein von MOST in redaktioneller Zusammenarbeit mit Urania TV produziertes Programm, das sich eingehend mit Themen der Mobilitäts- und Infrastrukturinnovation befasst.










