Adani treibt Betrieb des fünften Terminals im indischen Hafen Mundra für Oktober voran
2026-07-16 15:15
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de.wedoany.com-Bericht: Adani Ports and Special Economic Zone Limited (APSEZ) treibt die Inbetriebnahme des fünften Containerterminals (CT5) im Hafen Mundra, dem größten Containerhafen Indiens, beschleunigt voran. Mit der neuen Anlage, die Kapazitäten erweitert und den Containerlinienreedereien neue Zugangsmöglichkeiten eröffnet, verschärft sich der Wettbewerb um Marktanteile zwischen den Terminalbetreibern an der Westküste Indiens.

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Nach Informationen aus Kreisen der Branche soll CT5 im Oktober den Betrieb aufnehmen, mit einer anfänglichen Jahreskapazität von 1 Million TEU. Nach Abschluss der zweiten Bauphase soll diese Kapazität auf 1,8 bis 2 Millionen TEU steigen. Darüber hinaus hat Adani Pläne für die Entwicklung von CT6 entwickelt, mit dem Ziel, den Betrieb der ersten Phase im Jahr 2028 aufzunehmen, mit einer Kapazität, die der von CT5 ähnelt.

Die Entwicklung neuer Terminals ist für Mundra von entscheidender Bedeutung, da die bestehenden Containerumschlagskapazitäten und das landseitige Infrastrukturs-Ökosystem gesättigt sind. Dies ist auf ein stetiges Wachstum zurückzuführen, beispielsweise darauf, dass die Mediterranean Shipping Company (MSC) derzeit große Mengen an Fracht über Mundra umschlägt. Nach vorliegenden Daten erreichte der Gesamtumschlag von Mundra im ersten Halbjahr 2026 3,6 Millionen TEU, einschließlich der von der DP World-Anlage umgeschlagenen Container. Allerdings war der Hafen in den letzten Monaten auch erheblichem Druck im Hinterland ausgesetzt, was zu Problemen für die Verlader im Inland führte.

APSEZ wird voraussichtlich einem intensiven Wettbewerb durch zwei bevorstehende Projekte in der Region ausgesetzt sein: ein von DP World in Tuna Tekra nahe dem Hafen Kandla gebautes Terminal mit einem Investitionsvolumen von 550 Millionen US-Dollar, das eine Kapazität von 2,2 Millionen TEU bieten und voraussichtlich Anfang 2027 in Betrieb gehen soll; sowie das Hafenentwicklungsprojekt Vadhavan nahe Nhava Sheva, dessen Planung sich in der Phase der ersten Ausschreibungen befindet. Branchenkenner gehen davon aus, dass Mundra einen Teil seines Frachtaufkommens an Tuna Tekra verlieren könnte, da kleinere Reedereien aufgrund fehlender flexibler Liegeplatzfenster in Mundra nach anderen Zugangshäfen suchen. Strategische Partnerschaften mit Reedereien und ein effizientes Terminalmanagement waren jedoch stets Kennzeichen des Betriebs von APSEZ.

Das Unternehmen erklärte in einer Gewinnmitteilung: „Unsere nachgewiesene Umsetzungsfähigkeit ermöglicht es uns, Projekte kontinuierlich vorzeitig abzuschließen.“ „Unser starkes Wachstum bei See- und Logistikdienstleistungen stärkt die Komplexität unseres integrierten Betriebsmodells.“ „Mit der raschen Ausweitung von ‚Shore-to-Door‘-Lösungen in Indien spielt APSEZ eine zunehmend strategische Rolle bei der Verbesserung der nationalen Logistikeffizienz und der Lieferkettenresilienz.“ Mundra hat seinen Marktanteil weitgehend auf Kosten des Containeraufkommens der Jawaharlal Nehru Port Authority (JNPA, Nhava Sheva) ausgebaut, doch nachdem die PSA in JNPA die zweite Bauphase (Erhöhung der Kapazität um 2,4 Millionen TEU) in Betrieb genommen und kürzlich die Schienenanbindung durch die Inbetriebnahme des Dedicated Freight Corridor (DFC) verbessert wurde, scheint sich ein gegenläufiger Trend abzuzeichnen. Doppelstock-Containerzüge, die vom DFC unterstützt werden, verkehren inzwischen regelmäßig von JNPA zu verschiedenen Containerterminals im Hinterland in Nordindien. Die indische Hafenindustrie steht an der Schwelle einer rasanten Infrastrukturentwicklung, und Investoren werden die Frachtverkehrsströme genau beobachten, um auf neue Projekte zu setzen.

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