Acciona investiert fast 900 Millionen Euro in Spaniens erstes Pumpspeicherkraftwerk
2026-07-17 15:58
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de.wedoany.com-Bericht: Das von Acciona Energía in der spanischen Region Navarra vorangetriebene Irene-Pumpspeicherkraftwerk hat einen neuen Fortschritt erzielt: Der Antrag auf Wasserentnahmegenehmigung für das Projekt wurde in das öffentliche Auslegungsverfahren eingeleitet. Das Kraftwerk mit einer installierten Leistung von 804 Megawatt und Investitionen von fast 900 Millionen Euro ist die erste Anlage dieser Art in Spanien.

Das Irene-Projekt liegt in der Sierra de Aráiz und erstreckt sich über die Gemeinden Valle de Erro und Tiebas-Muruarte de Reta. Das Kraftwerk ist für eine installierte Leistung von 804 Megawatt ausgelegt, die auf 900 Megawatt erweiterbar ist, und verfügt über drei reversible Maschinensätze mit je 268 Megawatt, die vertikale Francis-Pump-Turbinen verwenden. Der maximale Wasserdurchfluss im Turbinenbetrieb beträgt 140,4 Kubikmeter pro Sekunde, im Pumpbetrieb maximal 107,1 Kubikmeter pro Sekunde.

Das Kraftwerk ist mit zwei Speicherbecken ausgestattet, jedes mit einem Fassungsvermögen von 3,75 Hektometern, die durch einen Höhenunterschied von etwa 630 Metern getrennt sind und über unterirdisch ausgehobene Rohrleitungen, Schächte und Wasserbautunnel verbunden werden. Das Projekt umfasst auch eine unterirdische Kaverne, in der die Generatoren und Leistungstransformatoren untergebracht sind, sowie eine 400-kV-Innenraum-GIS-Umspannstation. Der Strom wird über eine etwa 11 Kilometer lange unterirdische Hochspannungsleitung abgeführt, die an das Umspannwerk Muruarte des spanischen Netzbetreibers Red Eléctrica angeschlossen wird.

Trotz der fortlaufenden Verwaltungsverfahren hat das Projekt noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen erhalten. Es wartet noch auf die Genehmigung für den Netzanschluss und die Netzeinspeisung, die Voraussetzung für die Festlegung des endgültigen Bauzeitplans sind. Die öffentlichen Unterlagen nennen das Jahr 2035 als Ziel für die Inbetriebnahme, der tatsächliche Zeitplan hängt jedoch vom weiteren Verlauf der Verwaltungsverfahren und der Entwicklung des spezifischen Regulierungsrahmens für Pumpspeicherkraftwerke in Spanien ab.

Das Irene-Projekt wurde von der EU als „Vorhaben von gemeinsamem Interesse“ (PCI) eingestuft, um die Stromspeicherkapazität zu erhöhen und die Integration erneuerbarer Energien zu fördern, was die strategische Bedeutung des Projekts für das zukünftige europäische Energienetz weiter unterstreicht.

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