de.wedoany.com-Bericht: Die ENGIE Brasil Energia hat an der brasilianischen Hauptbörse B3 eine Kapitalerhöhung durchgeführt und damit den 40 %-Anteil am Wasserkraftwerk Jirau erworben, der zuvor von der ENGIE Brasil Participações gehalten wurde. Dies markiert den Abschluss der größten Unternehmens-transaktion in der Geschichte des Unternehmens. Die Kapitalerhöhung belief sich auf insgesamt 8,36 Milliarden BRL, wovon 2,62 Milliarden BRL am Markt aufgenommen wurden und 5,74 Milliarden BRL dem Anteil am Wasserkraftwerk Jirau entsprachen. Der Ausgabepreis pro Aktie betrug 30,50 BRL, und es wurden rund 274 Millionen neue Stammaktien ausgegeben. Nach Abschluss der Transaktion trägt das Wasserkraftwerk nun zum Ergebnis der ENGIE Brasil Energia bei und stärkt die Cashflow-Generierungsfähigkeit des Unternehmens.
Maurício Bahr, Vorsitzender des Verwaltungsrats der ENGIE Brasil Energia, erklärte, dass diese Transaktion die bislang größte im brasilianischen Stromsektor sei. Alle Schritte seien transparent, nach strengen technischen Standards und unter Einhaltung der besten Governance-Praktiken durchgeführt worden. Durch einen strukturierten Prozess sei die Unabhängigkeit und der Schutz der Interessen aller Aktionäre gewährleistet worden. Die hohe Zustimmung der Minderheitsaktionäre habe das Vertrauen in die Unternehmensstrategie gestärkt und ermögliche es dem Unternehmen, den nächsten Schritt seiner Wachstumsreise sicher zu gehen.

Die Transaktion wurde nach hohen Governance-Standards strukturiert, von einem speziellen Ausschuss unabhängiger verbundener Parteien durchgeführt und der Eigenkapitalwert durch einen unabhängigen Fair-Value-Bericht gestützt. Die Transaktion wurde von einer außerordentlichen Hauptversammlung genehmigt, bei der nur Minderheitsaktionäre stimmberechtigt waren. Diese Maßnahme festigt das erneuerbare Energieportfolio der ENGIE Brasil Energia, indem sie die Beteiligung an der Wasserkraftstromerzeugung ausweitet und die Komplementarität zwischen ihren Wasserkraft-, Windkraft-, Solar- und Übertragungsanlagen stärkt. Diese Ausrichtung trägt zur Steigerung der operativen und finanziellen Resilienz des Unternehmens bei, da die Wasserkraft dem Stromsystem operative Flexibilität und Zuverlässigkeit verleiht und gleichzeitig eine höhere Stabilität der Geschäftsergebnisse mit sich bringt.
Eduardo Sattamini, CEO der ENGIE Brasil Energia, wies darauf hin, dass der Erfolg dieser Transaktion das Ergebnis einer sorgfältig ausgearbeiteten Strategie sei, die darauf abziele, das Portfolio zu stärken und langfristigen Wert zu schaffen. Die Einbeziehung des Anteils am Wasserkraftwerk Jirau erweitere das Gleichgewicht zwischen den erneuerbaren Energien und füge die Flexibilität der Wasserkraft hinzu – was für die Deckung des Spitzenstrombedarfs von entscheidender Bedeutung sei – und bringe dem Unternehmen eine höhere operative Resilienz. Gleichzeitig stärke dieser Schritt die Kapitalstruktur des Unternehmens, erweitere seine Fähigkeit, in zukünftige Chancen zu investieren, und trage zur Förderung der Energiewende bei.










