de.wedoany.com-Bericht: Die sambische Regierung hat mit fünf Konsortien Verträge unterzeichnet, um in 156 Parlamentswahlkreisen des Landes jeweils ein 2-Megawatt-Solarkraftwerk zu errichten, mit einer Gesamtkapazität von 312 Megawatt. Das Projekt ist Teil der Presidential Constituency Energy Initiative (PCEI) und kostet insgesamt 4,3 Milliarden sambische Kwacha (etwa 234.979 US-Dollar). Alle Kraftwerke sollen an das vom staatlichen Stromversorger ZESCO betriebene nationale Stromnetz angeschlossen werden.

Die Verträge wurden an fünf Konsortien vergeben, darunter: das Konsortium aus Sunshare Construction, China Railway Construction Engineering Group und China Civil Engineering Construction Corporation; das Konsortium aus Golden Baobab Investments und Huawei Technologies Zambia; das Konsortium aus Chetam Metals Fabrication und ZamChin Construction Company; sowie das Konsortium aus China Jiangxi International Corporation und Qingdao Haier Photovoltaic New Energy Company. Nach Angaben des sambischen Ministeriums für Kommunalverwaltung und ländliche Entwicklung sollen die Projekte innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen werden, wobei während der Bauphase voraussichtlich rund 15.600 Arbeitsplätze entstehen.
Das im November 2025 vom Kabinett genehmigte Programm zielt darauf ab, die Stromerzeugungskapazität des sambischen Stromsystems zu erhöhen, das in jüngster Zeit mit Versorgungsengpässen konfrontiert war. Bei der Vertragsunterzeichnung erklärte der Ständige Sekretär für technische Dienstleistungen, Nicholas Phiri, dass der in den Kraftwerken erzeugte Strom direkt in das ZESCO-Netz eingespeist werde, um die nationale Stromlücke zu verringern. Phiri wies darauf hin, dass die Initiative direkt mit den übergeordneten makroökonomischen und entwicklungspolitischen Zielen Sambias übereinstimme, indem sie durch die Integration von Solaranlagen in das nationale Stromnetz die langfristige Planung zur Erweiterung der Erzeugungskapazität unterstütze. Die Kommunalverwaltungen werden zudem Anteile an den Kraftwerken halten, um nachhaltige Einnahmequellen zur Unterstützung der Gemeindeentwicklung zu generieren. Darüber hinaus werde das angestrebte Energieziel von zehn Millionen Megawatt durch Bewässerungslandwirtschaft einen ganzjährigen Pflanzenanbau ermöglichen und damit direkt das nationale Produktionsziel von zehn Millionen Tonnen Mais unterstützen.
Die Initiative wird über eine Zweckgesellschaft verwaltet, an der das Finanzministerium, das Ministerium für Kommunalverwaltung und das Energieministerium beteiligt sind. ZESCO wird die Projektverwaltung, die technischen Standards und die Netzeinbindung überwachen. Jacques Lioa, Geschäftsführer der China Civil Engineering Construction Corporation für das südliche Afrika, sprach im Namen der Auftragnehmer und versprach, die Projekte innerhalb der vereinbarten Bauzeit von 12 Monaten abzuliefern.










