Qnetic testet 200-kWh-Schwungradsystem und baut weltweit größte Testeinheit
2026-07-18 14:22
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de.wedoany.com-Bericht: Das US-amerikanische Unternehmen Qnetic montiert derzeit ein 200-Kilowattstunden (kWh) Pulsar-Schwungrad-Energiespeichersystem und errichtet gleichzeitig die weltweit größte spezielle Schwungrad-Testeinheit in seinem Technologiezentrum in Shanghai. Das System soll die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Schwungrad-basierten Energiespeichertechnologie validieren und könnte in Zukunft chemische Batterien ersetzen.

Qnetics 200-kWh-Pulsar-System wird für verschiedene Anwendungsszenarien entwickelt

Der kontinuierliche Ausbau der installierten Kapazität erneuerbarer Energien treibt die rasch steigende Nachfrage nach Energiespeichern an. Solar- und Windenergie sind intermittierend und können nicht bedarfsgerecht geliefert werden, daher muss der erzeugte Strom zunächst gespeichert und bei Bedarf des Stromnetzes wieder freigegeben werden. Große Anlagen für erneuerbare Energien benötigen besonders leistungsstarke Speicherlösungen, die derzeit hauptsächlich auf Lithium-Ionen-Batterien basieren. Diese chemischen Batterien erfordern hohe Anfangsinvestitionen und weisen mit zunehmender Nutzungsdauer einen deutlichen Leistungsabfall und eine sinkende Zuverlässigkeit auf.

Schwungradspeicher speichern Energie durch Rotationsbewegung. In einer Vakuumkammer treibt überschüssiger Strom das Schwungrad an und wandelt es in kinetische Energie um. Da sich die Kammer im Vakuumzustand befindet, kann das Schwungrad über lange Zeit kontinuierlich laufen, wobei die Energieverluste äußerst gering sind. Wenn das Stromnetz Strom benötigt, treibt das Schwungrad einen Generator an, der die Rotationsenergie wieder in elektrische Energie umwandelt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien, die auf chemischen Reaktionsgeschwindigkeiten basieren, kann das Schwungrad schnell reagieren, entweder um sofort große Leistung freizusetzen oder um eine geringe Menge Strom zur Stabilisierung des Netzes bereitzustellen.

Das System birgt kein Risiko eines thermischen Durchgehens und daher keine Brandgefahr. Noch wichtiger ist, dass seine Leistung im Laufe der Jahre nur minimal abnimmt, sodass das Speichersystem auch nach zwanzig Jahren noch die gleiche Ausgangsleistung bietet und sich besser für langfristige Projekte eignet. Das in New York ansässige Unternehmen Qnetic arbeitet daran, die Schwungrad-Speichertechnologie voranzutreiben, um Lithium-Ionen-Batterien langfristig zu ergänzen oder sogar zu ersetzen. Das 200-kWh-Pulsar-System wird für die Stromversorgung von Rechenzentren, die Unterstützung von Mikronetzen und andere industrielle Anwendungen eingesetzt.

Im Technologiezentrum in Shanghai hat Qnetic Testeinrichtungen aufgebaut, montiert den ersten Pulsar-Prototyp in Originalgröße und errichtet gleichzeitig die weltweit größte spezielle Schwungrad-Testeinheit. Qnetic arbeitet mit einem Unternehmen zusammen, das sich auf Spintest-Technologie spezialisiert hat, um gemeinsam die Spezifikationen der Testeinheit festzulegen. Der Partner erklärte, dass das Qnetic-Schwungradsystem weit mehr Energie speichert als die üblichen Spintest-Objekte, die die Einrichtung normalerweise verarbeitet, weshalb die Größenordnung und der Umfang der Containment-Herausforderung äußerst einzigartig seien.

Michael Pratt, CEO von Qnetic, wies darauf hin, dass der Bau der weltweit größten Schwungrad-Testeinheit und die gleichzeitige Validierung des ersten Pulsar-Systems sowohl die technologische Reife als auch das Vertrauen in das kommerzielle Potenzial zeige. Das Unternehmen schaffe die erforderliche Infrastruktur, um die Leistungsfähigkeit im großen Maßstab zu beweisen und die Kundenbereitstellung zu beschleunigen. Diese Meilensteine markierten eine entscheidende Phase von Qnetics Übergang von der Technologieentwicklung zur Kommerzialisierung.

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