de.wedoany.com-Bericht: DimensionNet, 19. Juli – Boeing gab am Rande der Farnborough Airshow bekannt, dass die beiden neuen Präsidentenflugzeuge „Air Force One“ weiterhin planmäßig im Jahr 2028 ausgeliefert werden sollen, jedoch zusätzliche Ausgaben für den Projektfortschritt erforderlich seien. Steve Parker, CEO von Boeing Defense, Space & Security, bestätigte gegenüber Medien, dass das erste Flugzeug voraussichtlich im nächsten Jahr mit Tests beginnen werde.
Das Projekt wurde 2018 mit einem Festpreisvertrag über 3,9 Milliarden US-Dollar unterzeichnet, doch die Kosten sind inzwischen auf über 5 Milliarden US-Dollar gestiegen, und die Auslieferung verzögert sich um etwa vier Jahre gegenüber dem ursprünglich für 2024 geplanten Termin. Parker erklärte, dass mit dem Abschluss der Verkabelungs- und Strukturarbeiten sowie dem Fortschritt der Zertifizierung weitere Kostensteigerungen zu erwarten seien. Die beiden Boeing 747-8-Flugzeuge werden mit fortschrittlichen Kommunikations- und Verteidigungssystemen ausgestattet und zu hochspezialisierten Präsidentenmaschinen umgebaut.
Boeing-CEO Kelly Ortberg hatte zuvor erklärt, dass das Projekt aufgrund der Einschränkungen des Festpreisvertrags bereits zu Verlusten von mindestens 2 Milliarden US-Dollar für Boeing geführt habe. Die US-Luftwaffe aktualisierte im Dezember 2025 den Auslieferungszeitplan und verschob die Auslieferung des ersten Flugzeugs auf Mitte 2028. Boeing erklärte, das Unternehmen treibe das Projekt kontinuierlich voran.










