de.wedoany.com-Bericht: Das chinesische Unternehmen Bodor Laser hat kürzlich das Whitepaper zur Klassifizierung von KI-gestützten Laserschneidmaschinen veröffentlicht. Es ist das erste Unternehmens-Whitepaper der Laserschneidbranche, das die KI-Schneidfähigkeiten systematisch definiert. Das Whitepaper legt die Definition von KI-gestützten Laserschneidmaschinen fest und etabliert ein sechsstufiges Intelligenz-Klassifizierungssystem von L0 bis L5.
Das Whitepaper weist darauf hin, dass eine KI-gestützte Laserschneidmaschine eine Laserschneidanlage ist, die Künstliche Intelligenz integriert und bei der Ausführung von Schneidaufgaben über fünf Kernfähigkeiten verfügt: Wahrnehmung, Analyse, Entscheidung, Ausführung und Optimierung, wodurch ein intelligenter Kreislauf entsteht. Diese fünf Fähigkeiten bilden eine vollständige intelligente Kette von der Informationserfassung bis zur Systemevolution.
Das im Whitepaper etablierte Klassifizierungssystem L0-L5 basiert auf der Kernfrage „Wer trifft die Entscheidung?“. L0 steht für keine Schneidintelligenz, alle Vorgänge sind auf manuelle Arbeit angewiesen; L1 für Schneidunterstützung, das System unterstützt bei der Ausführung von Teilaufgaben; L2 für teilweise Schneidintelligenz, das System gibt erstmals intelligente Entscheidungsvorschläge; L3 für bedingte Schneidintelligenz, das System trifft in bestimmten Szenarien eigenständig Teilentscheidungen; L4 für hohe Schneidintelligenz, das System trifft in bestimmten Szenarien eigenständig alle Entscheidungen; L5 für vollständige Schneidintelligenz, das System trifft in allen Szenarien eigenständig alle Entscheidungen.
Das Whitepaper klärt den grundlegenden Unterschied zwischen KI und Automatisierung: Automatisierung löst das „Wie der Ausführung“, KI löst die „eigenständige Entscheidungsfindung“. L1 und darunter haben lediglich unterstützende Ausführungsfähigkeiten, ab L2 beteiligt sich das System an der Bearbeitungsentscheidung. L2 wird als Trennlinie zwischen „gewöhnlicher Schneidmaschine“ und „KI-gestützter Schneidmaschine“ angesehen und ist auch das Einstiegsmerkmal für KI-gestützte Schneidmaschinen. Ein Gerät muss, um eine echte KI-gestützte Schneidmaschine zu sein, gleichzeitig über die fünf Kernfähigkeiten verfügen und einen Datenkreislauf bilden, wobei der Intelligenzgrad L2 oder höher erreicht sein muss. Derzeit befindet sich die überwältigende Mehrheit der Laserschneidanlagen auf dem Markt noch unterhalb von L2.

Dieses Klassifizierungssystem etabliert auf Branchenebene drei Koordinaten: Vereinheitlichung der technischen Sprache, indem die KI-Schneidfähigkeiten in fünf Kernfähigkeiten aufgeschlüsselt und ein Klassifizierungsstandard festgelegt wird; Bereitstellung eines quantitativen Bewertungssystems, wobei jede Stufe von L0 bis L5 klare Fähigkeitsmerkmale und typische Anwendungsszenarien aufweist; Erstellung einer technologischen Entwicklungs-Roadmap, die Geräteherstellern und Kunden einen technologischen Fortschrittspfad und eine Grundlage zur Beurteilung des Aufwertungsspielraums bietet.

Das Jahr 2025 ist das KI-Jahr von Bodor Laser. Der unternehmenseigene KI-Assistent „Xiao Bang Intelligent Agent“ wurde bereits flächendeckend eingeführt. Das im Jahr 2026 veröffentlichte Whitepaper zur Klassifizierung von KI-gestützten Laserschneidmaschinen markiert die Ausweitung der KI-Strategie von der Produktebene auf die Regelsebene. Bodor Laser hat klare KI-Technologieentwicklungsziele gesetzt: Erreichen von L3 im Jahr 2027, L4 im Jahr 2029 und L5 im Jahr 2031.

Das Whitepaper vertritt die Ansicht, dass das ultimative Ziel einer KI-gestützten Schneidmaschine darin besteht, den Menschen von sich wiederholenden Arbeiten zu befreien und ihn vom „Bediener“ zum „Schöpfer“ zu machen.










