de.wedoany.com-Bericht: Die japanische Digitalagentur hat in dem am 21. Juli veröffentlichten „Schwerpunktplan zur Verwirklichung einer digitalen Gesellschaft“ vorgeschlagen, im Geschäftsjahr 2029 eine designaktualisierte „neue My Number Card“ einzuführen. Die neue Karte wird die Fälschungssicherheitsmaßnahmen verstärken und die Lesbarkeit für sehbehinderte Menschen berücksichtigen; auch die auf der Karte aufgeführten Angaben werden geändert.

Die neue Karte wird das Geschlecht nicht mehr auf der Kartenoberfläche angeben; die Geschlechtsinformation wird nur im IC-Chip gespeichert. Der Staat wird eine Anwendung zum Auslesen der Chipinformationen kostenlos zur Verfügung stellen. Die Angabe des Geburtsdatums wird vom japanischen Kalender auf den gregorianischen Kalender umgestellt. Darüber hinaus wird die Anzahl der Karten-PINs von vier auf zwei reduziert, und die Gültigkeitsdauer des elektronischen Zertifikats wird von fünf auf zehn Jahre verlängert, sodass sie mit der Gültigkeitsdauer der Karte selbst übereinstimmt.
Der Plan sieht außerdem vor, im Online-Verwaltungsdienstportal „Mein Portal (Myna Portal)“ einen Zustand zu erreichen, in dem Nutzer KI-Agenten verwenden können. Zu diesem Zweck wird eine Infrastruktur aufgebaut, die den universellen Standard „MCP“ zur KI-Anbindung an Verwaltungssysteme unterstützt, mit dem Ziel der Fertigstellung bis zum Geschäftsjahr 2027. Der KI-Agent soll eigenständig auf Wunsch des Nutzers notwendige Informationen beschaffen und bereitstellen sowie automatisch Daten verknüpfen, sodass der Nutzer Dienstleistungen ohne lästige Formalitäten in Anspruch nehmen kann.
Der diesmal veröffentlichte Schwerpunktplan erwähnt nicht den von der Liberaldemokratischen Partei vorgeschlagenen Vorschlag zur „verpflichtenden Einführung der My Number Card“. Digitalminister Takashi Matsumoto erklärte auf einer Pressekonferenz am 21. Juli, dass die Besitzquote von März 2021 bis Juni 2026 insgesamt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend zeige, was auf die Bemühungen der Digitalagentur zur Ausweitung der Nutzungsmöglichkeiten zurückzuführen sei. Er sagte, dass man angesichts der bisherigen Bemühungen um die Aufrechterhaltung des Vertrauens und des guten kontinuierlichen Wachstumstrends noch nicht in der Phase einer sofortigen verpflichtenden Einführung sei. Man werde die Nutzungsmöglichkeiten erweitern und gleichzeitig auf das Ziel hinarbeiten, dass alle Staatsbürger die Karte besitzen.










