de.wedoany.com-Bericht: Die TCP (TCP) hat gemeinsam mit dem Multimodalverkehrs- und Containerverkehrsunternehmen Brado Logística das Erweiterungsprojekt der Schieneninfrastruktur im Betriebsbereich des Containerterminals Paranaguá abgeschlossen. Dadurch wird eine Steigerung der Betriebseffizienz und eine Erhöhung der Umschlagkapazität um rund 20 % erwartet.

Diese Schienenstrecke verbindet Paranaguá mit Ortigueira, Cambé und Cascavel, die wichtige Produktions- und Exportzentren für Hähnchenfleisch, Zellstoff und Papier sind. Mit der Verlegung des dritten Gleises steigt die Kapazität für den Transport voll beladener Container auf der Schiene von 55.000 auf rund 66.000 Container pro Jahr. Fabio Mattos, Commercial Manager bei TCP, erklärte, dass dies die Serviceeffizienz für Kunden in diesen Regionen deutlich verbessern werde.
Vinicius Cordeiro, Executive Manager für Vertrieb und neue Geschäfte bei Brado Logística, ist der Ansicht, dass der Abschluss des Projekts eine neue Phase der Logistik in Paraná einleitet und die Möglichkeiten für Produzenten erweitert, sich mit in- und ausländischen Märkten zu verbinden. Als multimodaler Betreiber besteht die Rolle von Brado darin, diese Struktur in konkrete Lösungen umzusetzen, das Betriebswachstum zu unterstützen und den Zugang zu effizienterer und nachhaltigerer Logistik zu erweitern. Diese Entwicklung ist besonders wichtig für die Agrarindustrie und den Industriesektor des Bundesstaates, die Alternativen benötigen, die mit dem Produktionswachstum Schritt halten und immer entferntere Märkte erreichen können. Durch die verstärkte Schienenintegration trägt dies dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte aus Paraná zu steigern und eine höhere Effizienz und Planbarkeit im Produktionsprozess zu bieten.
TCP ist der einzige Hafenterminal im Süden des Landes, dessen Betriebsbereich direkt an eine Schienenstrecke angebunden ist. Nach Abschluss der Erweiterung verfügt das Terminal über ein drittes Gleis und einen neuen Rangierbahnhof mit insgesamt 757 Metern zusätzlicher Gleislänge. Zuvor betrieb das Terminal zwei Gleise, auf denen beim Ein- und Ausfahren der Züge jeweils 41 Container gleichzeitig be- und entladen werden konnten. Mit dem neuen Gleis und dem Rangierbahnhof können nun zwei Züge gleichzeitig arbeiten, während ein dritter Zug abfährt.
Der Abschluss des Projekts hat auch die Art und Weise der Fahrzeugdurchfahrt verändert. Im bisherigen Modell kamen Züge mit 82 Waggons in Paranaguá an und mussten in zwei kleinere Züge aufgeteilt werden, um den beschrankten Bahnübergang an der Hafenstraße zu passieren, was zu zwei Stopps für Züge und Fahrzeuge führte. Jetzt kann ein Zug mit maximaler Kapazität durchgehend fahren, was die Häufigkeit der Überquerungen des Bahnübergangs reduziert und einen kontinuierlichen Verkehr im verlangsamten Zustand gewährleistet, wodurch die zuvor langen Gleisblockaden vermieden werden.
Der Ausbau des Schienennetzes ist Teil einer Reihe von Investitionen von TCP zur Stärkung der Logistikinfrastruktur. In den letzten fünf Jahren hat das Unternehmen rund 500 Millionen Real in Betriebsverbesserungen und die Kapazitätssteigerung des Terminals investiert. Um den größeren Schienenverkehr zu bewältigen, wurden in dem Bereich drei RTG-Krane in Betrieb genommen, einer mehr als zuvor. Diese Krane wurden elektrifiziert und entlang der Gleise wurden Stromschienen installiert, wodurch die drei Krane im Betrieb jährlich rund 771 Tonnen CO2-Emissionen einsparen. TCP hat auch in die Bereitstellung neuer Terminalzugmaschinen zur Optimierung des Schienenbetriebs und in die Umgestaltung der Terminaltore investiert. Die Erweiterung umfasst auch Investitionen von Brado Logística in strategische Vermögenswerte und Komponenten für die Umsetzung der neuen Schieneninfrastruktur.










