Das teuerste Weltraumprogramm der Welt: Das Apollo-Programm der USA kostete 309 Milliarden US-Dollar
2026-08-03 11:45
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de.wedoany.com-Bericht: Die Liste der teuersten Weltraumprogramme der Welt sorgt derzeit für Aufsehen. Hinter jeder Mission stecken jahrzehntelange Forschung, zahlreiche Ingenieure und Wissenschaftler, spezielle Infrastruktur sowie die Entwicklung neuer Technologien – die Gesamtinvestitionen erreichen oft schwer vorstellbare Dimensionen.

An der Spitze steht das Apollo-Programm der USA. Zwischen 1960 und 1973 investierte die US-Regierung rund 25,8 Milliarden US-Dollar in dieses Programm, was nach dem Wert von 2025 etwa 309 Milliarden US-Dollar entspricht – das war der Preis für die erste bemannte Mondlandung der Menschheit.

Den zweiten Platz belegt das Space-Shuttle-Programm. Dieses wiederverwendbare Raumfährensystem war zwischen 1981 und 2011 in Betrieb und versprach zunächst erhebliche Kostensenkungen bei der Raumfahrt. Aufgrund der komplexen Wartung und Bedienung wurde es jedoch zu einem der teuersten Projekte der NASA, mit Gesamtkosten von etwa 209 Milliarden US-Dollar und durchschnittlich rund 1,6 Milliarden US-Dollar pro Start.

Die Internationale Raumstation (Estación Espacial Internacional) liegt auf Platz drei. Dieses Orbitallabor wurde von den USA, Russland, Europa, Japan und Kanada gemeinsam entwickelt und hält seit dem Jahr 2000 kontinuierlich menschliche Präsenz im Weltraum aufrecht. Entwicklung und Aufbau kosteten rund 160 Milliarden US-Dollar, seither sind jährlich etwa 3 Milliarden US-Dollar für Betrieb und Wartung erforderlich.

Das Artemis-Programm folgt dicht dahinter. Die NASA plant, mit diesem Programm Astronauten zum Mond zurückzubringen und eine langfristige Präsenz auf und um die Mondoberfläche zu etablieren. Nach Prognosen des NASA-Büros des Generalinspektors wird das Programm zwischen 2012 und 2025 voraussichtlich rund 93 Milliarden US-Dollar kosten, einschließlich der Entwicklung der Space-Launch-System-Rakete (SLS), des Orion-Raumschiffs und zugehöriger Systeme.

Die Liste enthält auch einige große Technologieprojekte, die im Alltag weit verbreitet sind, deren Entwicklungskosten jedoch kaum bekannt sind. Die anfänglichen Baukosten des Global Positioning System (GPS) beliefen sich auf etwa 12 Milliarden US-Dollar, und weitere Milliardenbeträge waren in der Folge für die Wartung und Modernisierung der Satellitenkonstellation erforderlich.

Darüber hinaus wurden auch das Hubble-Weltraumteleskop, das europäische Galileo-System, das James-Webb-Teleskop, die sowjetische Raumstation Saljut 6 und das russische Glonass-System aufgenommen, die gemeinsam die zehn teuersten Weltraumprogramme aller Zeiten bilden.

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