de.wedoany.com-Bericht: Der Hafen Lissabon-Setúbal (Puerto de Lisboa-Setúbal) in Portugal hat im ersten Halbjahr 2026 einen Güterumschlag von über neun Millionen Tonnen verzeichnet, wobei der Hafen Lissabon 5,81 Millionen Tonnen abwickelte, ein Anstieg von 3,6 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2025; der Hafen Setúbal erreichte 3,27 Millionen Tonnen, ein Plus von 5,3 % im Jahresvergleich.

Nach offiziellen Angaben der portugiesischen Hafenbehörde wurde das Wachstum des Hafens Lissabon hauptsächlich durch feste Schüttgüter getragen, die im Jahresvergleich um etwa 12 % zunahmen, bedingt durch höhere Importe von Getreide, Ölsaaten und Zucker; flüssige Schüttgüter wuchsen um 4 %, angetrieben durch gestiegene Importe von Treibstoffen und Ammoniak. Der Containerumschlag stieg in TEU um 2 % im Jahresvergleich, teilweise begünstigt durch den neuen regelmäßigen Containerdienst der Reederei Boluda seit dem zweiten Quartal 2026, der die maritime Anbindung des Hafens Lissabon stärkte und die Zahl der regelmäßigen Containerdienste auf 24 erhöhte.
Das Wachstum des Hafens Setúbal resultierte hauptsächlich aus festen Schüttgütern (Anstieg um 12,9 %) und Containerfracht (Anstieg um 6,4 %), wobei der Containertransport etwa 84.000 TEU erreichte, ein Plus von 9,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Die Hafenbehörde Lissabon-Setúbal (Autoridad Portuaria de Lisboa-Setúbal) erklärte, dass die Ergebnisse des ersten Halbjahres die Reaktionsfähigkeit und betriebliche Komplementarität beider Häfen hervorheben und die Position des regionalen Hafensystems als integrierte Logistikplattform stärken, die der Volkswirtschaft, dem internationalen Handel und den globalen Lieferketten dient. Der Vorsitzende der Hafenbehörde, Vítor Caldeirinha, sagte, die Ergebnisse bestätigten die Solidität der Strategie „zwei Häfen, zwei Kerne“; die Komplementarität beider Häfen bringe dem nationalen Hafensystem einen deutlichen Mehrwert. Die Hafenbehörde werde weiterhin in die Modernisierung der Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Innovation investieren, um ihre Position als Referenz-Logistikplattform auf der Iberischen Halbinsel und in Europa zu festigen.









