Mota-Engil Umwelt und Energie erhält 25 Millionen Euro für den Bau von 5 Biomethananlagen bis 2026

2026-09-02 09:04
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de.wedoany.com-Bericht: Mota-Engil Ambiente e Energia hat eine Investition von 25 Millionen Euro erhalten, um in Portugal fünf erneuerbare Biomethan-Produktionseinheiten zu errichten, die voraussichtlich bis Ende 2026 in Betrieb gehen sollen.

Die Projektfinanzierung wird von der Bank Crédito Agrícola bereitgestellt. Die fünf Einheiten werden jeweils bei ERSUC in Coimbra und Aveiro, Valorlis in Leiria, Amarsul in Seixal und Valorsul in Amadora angesiedelt.

Die fünf Anlagen verfügen zusammen über eine jährliche Kapazität von bis zu 170 GWh Biomethan, wobei der Rohstoff aus der Verwertung von rund 600.000 Tonnen biologisch abbaubarer Siedlungsabfälle pro Jahr stammt. Nach der Inbetriebnahme werden die Anlagen jährlich rund 20,3 Millionen Kubikmeter Biogas in Biomethan umwandeln, das der Einspeisequalität des portugiesischen Erdgasnetzes entspricht – dies wäre die erste großtechnische Einspeisung dieses erneuerbaren Gases in die nationale Infrastruktur Portugals.

Das Projekt wird durch den Aufbau- und Resilienzplan (PRR) unterstützt und soll durch die Rückgewinnung von Methan aus dem organischen Anteil der Siedlungsabfälle sowie die Reduzierung des Verbrauchs von fossilem Erdgas jährlich rund 50.000 Tonnen CO₂-Äquivalent-Emissionen vermeiden.

Hugo Pereira, CEO von Mota-Engil Ambiente e Energia, erklärte, dass das Projekt Siedlungsabfälle in saubere Energie umwandelt und damit den Beitrag des Unternehmens zur Dekarbonisierung der Wirtschaft und zur nationalen Energiesicherheit stärkt.

Rodolfo Varela Pinto, Direktor der Bank Crédito Agrícola, betonte, dass der Finanzsektor eine Rolle bei der Förderung nachhaltiger Investitionen und der Beschleunigung des Energiewandels spiele; diese Transaktion unterstütze die Dekarbonisierung, Ressourcenrückgewinnung sowie Energieautonomie, -sicherheit und -resilienz.

Mota-Engil Ambiente e Energia entwickelt außerdem eine zweite Tranche von fünf Biomethan-Produktionsprojekten, die voraussichtlich zwischen 2027 und 2030 umgesetzt werden und eine Jahresproduktion von nahezu 500 GWh anstreben.

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