Putin benennt „Power of Siberia 2" in „Power of Baikal" um

2026-09-03 10:13
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de.wedoany.com-Bericht: Am 2. September erklärte der russische Energieminister Sergej Ziwiljow während des Östlichen Wirtschaftsforums, dass das Erdgaspipeline-Projekt „Power of Siberia 2" unter dem Namen „Power of Baikal" weitergeführt werde und sich in der letzten Phase des Übergangs zur Bauphase befinde. Der neue Name wurde von Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeschlagen. Ziwiljow nannte weder ein offizielles Baudatum noch erläuterte er, ob die Umbenennung mit Anpassungen anderer Faktoren wie der Projektroute oder technischer Parameter einhergeht.

Das Projekt sieht vor, Erdgas aus Westsibirien über die Mongolei nach China zu liefern, mit einer geplanten jährlichen Transportkapazität von 50 Milliarden Kubikmetern. Die in der Mongolei vorgesehene Begleitpipeline „Sojus-Wostok" ist ein Erweiterungsabschnitt dieser grenzüberschreitenden Transportroute. Die russische Gazprom startete 2020 eine Machbarkeitsstudie für den Transport von bis zu 50 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr über die Mongolei nach China; im Februar 2022 trat das Projekt „Sojus-Wostok" in die Entwurfs- und Erkundungsphase ein.

Im September 2025 erzielten Gazprom und die China National Petroleum Corporation neue vertragliche Meilensteine für den Projektfortschritt, die den Bau von „Power of Siberia 2" sowie der Transitpipeline „Sojus-Wostok" durch die Mongolei betreffen. Das entsprechende Memorandum ist rechtlich bindend und sieht eine geplante jährliche Transportmenge von 50 Milliarden Kubikmetern vor. Die WeDoAny-Website hatte zuvor berichtet, dass Gazprom anschließend mit Lieferanten von Großrohrleitungen über die Lieferung der für die Hauptbauprojekte benötigten Rohrmaterialien gesprochen habe.

Im Mai dieses Jahres erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, dass es Fortschritte bei den Projektverhandlungen gegeben habe, die entsprechenden Vereinbarungen jedoch damals noch nicht in der finalen Abschlussphase gewesen seien. Mit Ziwiljows aktueller Aussage, das Projekt befinde sich in der „letzten Phase des Übergangs zur Bauphase", stellt dies den jüngsten Fortschritt nach dem Baumemorandum von 2025 dar; der offizielle Baubeginn wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben.

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