CPMZ startet zweite Ausbauphase der Pipeline – Jahreskapazität soll auf 5 Millionen Kubikmeter steigen

2026-09-03 10:07
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de.wedoany.com-Bericht: Am 2. September hat die Companhia do Pipeline Moçambique-Zimbabwe (CPMZ) in Nhamatanda, Provinz Sofala, Mosambik, die zweite Ausbauphase ihrer Produktpipeline gestartet. Im Rahmen des Projekts werden zwei neue Pumpstationen in Nhamatanda und in Messica nahe der Grenze zu Simbabwe errichtet, wodurch die jährliche Transportkapazität der Pipeline von 3 Millionen auf 5 Millionen Kubikmeter erhöht wird. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 geplant.

Die von CPMZ betriebene Pipeline erstreckt sich über 294 Kilometer vom Hafen Beira in Mosambik bis zum Tanklager Feruka in Simbabwe und transportiert Diesel, Benzin und Flugturbinenkraftstoff. Während der Bauarbeiten an den beiden neuen Pumpstationen bleibt die bestehende Pipeline in Betrieb; eine Unterbrechung der täglichen Kraftstofflieferungen ist nicht geplant. Die Erweiterung wird zudem mit dem Ausbau der Petrozim-Linie von Feruka nach Harare in Simbabwe abgestimmt.

CPMZ hat bereits die erste Ausbauphase umgesetzt. Im Jahr 2024 wurden die neuen Pumpstationen in Beira und Maforga in Betrieb genommen, wodurch die jährliche Transportkapazität der Pipeline von rund 2 Millionen auf 3 Millionen Kubikmeter erhöht wurde. Von Januar bis Dezember 2025 transportierte CPMZ rund 2,7 Millionen Kubikmeter raffinierte Produkte durch diese Pipeline – ein Anstieg von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein neuer Jahresrekord.

Nach dem aktuellen Plan der zweiten Phase soll bis Ende 2027 eine zusätzliche jährliche Transportkapazität von rund 2 Millionen Kubikmetern geschaffen werden, was einer Steigerung von etwa 67 Prozent gegenüber der bestehenden Auslegungskapazität von 3 Millionen Kubikmetern entspricht. CPMZ führt darüber hinaus Vorstudien für eine Pipeline mit größerem Durchmesser durch; die langfristige Option sieht vor, die jährliche Transportkapazität auf rund 12 Millionen Kubikmeter zu erhöhen, um den Transportbedarf bis 2050 abzudecken.

Neben dem Ausbau der bestehenden Pipeline Beira–Feruka und der Strecke Feruka–Harare prüft CPMZ auch eine Verlängerung der Pipeline von Harare weiter bis nach Lusaka und in die Kupfergürtel-Region in Sambia. Dieses Verlängerungsprojekt befindet sich derzeit noch in der Evaluierungsphase.

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