Südkoreanisches Pacifico Energy plant Investition von über 1 Milliarde US-Dollar zur Förderung von 2,79-GW-Offshore-Windprojekten

2026-09-07 17:05
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de.wedoany.com-Bericht: Am 4. September reichte Pacifico Energy Korea beim koreanischen Ministerium für Handel, Industrie und Energie eine Investitionserklärung in Höhe von über 1 Milliarde US-Dollar ein. Die Mittel sollen zur Förderung des 990-MW-Offshore-Windprojekts Manho und des 1,8-GW-Offshore-Windprojekts Jindo Baram verwendet werden. Beide Projekte gehören zum 3,2-GW-Windcluster Jindo, den Pacifico Energy vor der Küste der Insel Jindo in der Provinz Süd-Jeolla in Südkorea entwickelt. Die Investitionserklärung wurde am 3. September während einer Investitionsveranstaltung in Washington, D.C., USA, eingereicht.

Der Windcluster Jindo besteht aus drei Teilen: 420 MW Myeong Ryang, 990 MW Manho und 1,8 GW Jindo Baram. Myeong Ryang ist das erste Projekt, das im September 2025 die Stromgeschäftslizenz erhielt und im März 2026 die vorläufige Umweltverträglichkeitsprüfung abschloss. Die neue Investition von über 1 Milliarde US-Dollar deckt hauptsächlich die beiden Folgeprojekte Manho und Jindo Baram ab.

Manho und Jindo Baram bilden gemeinsam den von der koreanischen Regierung ausgewiesenen 2,13-GW-Offshore-Windintegrationscluster Jindo Phase II. Im August 2026 wurde Pacifico Energy Korea als alleiniger Entwickler dieses Integrationsclusters bestimmt. Derzeit wurden für beide Projekte Anträge auf Stromgeschäftslizenzen eingereicht, die sich im Genehmigungsverfahren befinden. Im weiteren Verlauf müssen die Projekte Genehmigungen, Netzanbindung, Finanzierung, Umsetzung der Lieferkette sowie Bauvorbereitungen weiter vorantreiben.

Pacifico Energy entwickelt den Windcluster Jindo seit 2019 und baut die lokale Lieferkette in Südkorea kontinuierlich aus. Im Juli 2026 unterzeichnete das Unternehmen Absichtserklärungen mit dem Fundamenthersteller EEW KHPC, dem Offshore-Logistik- und Schiffsbetreiber KMC Line sowie dem Fundamentkomponentenlieferanten CS Energy, um ein lokales Versorgungssystem für den 3,2-GW-Cluster aufzubauen. Zuvor hatte das Unternehmen im Juni Kooperationsvereinbarungen mit der Hana Bank und Hana Securities geschlossen, um Finanzierungslösungen für die Entwicklungs-, Bau- und Betriebsphasen der Projekte zu untersuchen.

Der Cluster liegt in der südwestlichen Küstenregion Südkoreas. Pacifico Energy positioniert ihn als wichtiges Projekt für saubere Energie, das den zusätzlichen Strombedarf der fortschrittlichen Fertigungsindustrie Südkoreas decken soll. Das Unternehmen betonte ausdrücklich, dass die kontinuierliche Expansion der Halbleiter-, KI-Rechenzentrums- und Cloud-Computing-Infrastruktur in Südkorea eine stabile, großflächige Versorgung mit sauberem Strom zunehmend zu einer wichtigen Rahmenbedingung für die Entwicklung dieser Industrien macht. Die neue Investitionserklärung bedeutet, dass der Jindo-Cluster sich von der frühen Entwicklungsphase schrittweise in eine Phase verlagert hat, in der Genehmigungen, Finanzierung und Lieferkette parallel vorangetrieben werden.

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