Südkoreas erstes Tierradiopharmazeutikum zugelassen – zur Behandlung von Hyperthyreose bei Katzen
de.wedoany.com-Bericht: Das Korea Atomic Energy Research Institute gab am 10. September bekannt, dass das von der Forschungsgruppe von Dr. Lim Jae-cheong entwickelte Radiopharmazeutikum zur Behandlung von Hyperthyreose bei Katzen, „Thyrokitty-Injektionslösung (I-131)", die Produktionsgenehmigung für Tierarzneimittel der südkoreanischen Quarantänebehörde für Pflanzen und Tiere erhalten hat.

Dies ist das erste tierradiopharmazeutische Produkt in Südkorea, das eine endgültige Produktzulassung erhalten hat, was bedeutet, dass die entsprechende Technologie, die sich bisher hauptsächlich in der Entwicklungsphase befand, nun in die klinische Anwendung bei Haustieren übergeht.
Die Hyperthyreose bei Katzen ist eine bei älteren Katzen relativ häufige endokrine Erkrankung, die sich hauptsächlich durch eine übermäßige Produktion von Schilddrüsenhormonen äußert. Berichten zufolge sind etwa 10 % der Katzen ab einem Alter von 10 Jahren von dieser Krankheit betroffen. Herkömmliche Behandlungsmethoden erfordern in der Regel eine langfristige tägliche orale Medikamentengabe zur Regulierung des Schilddrüsenhormonspiegels.
Die Thyrokitty-Injektionslösung nutzt die physiologische Eigenschaft der Schilddrüse, Jod aufzunehmen, für die Behandlung. Nach der Injektion reichert sich das radioaktive Jod-131 im Schilddrüsengewebe an und wirkt auf das abnorme Gewebe. Im Vergleich zur langfristigen oralen Verabreichung erfordert diese Therapie nur eine einmalige Gabe und kann die mit einer kontinuierlichen Medikation verbundenen Unannehmlichkeiten verringern.
In einer klinischen Studie, die am Tiermedizinischen Zentrum der Chungbuk National University durchgeführt wurde, erreichte die einmalige Verabreichung von Thyrokitty eine Erfolgsrate von 94,2 %, was über der Erfolgsrate der bestehenden oralen Therapie von 56,3 % in der 4. Woche liegt. Das Forschungsteam gab zudem an, dass die Inzidenz der behandlungsbedingten iatrogenen Hypothyreose bei der bestehenden Therapie 43,8 % beträgt, bei Thyrokitty hingegen 5,9 %; in der Studie wurden keine Leberschäden oder Anomalien der Blutbildung beobachtet.
Ein Verantwortlicher des Forschungsteams erklärte, die Strahlentechnologie sei von der Entwicklungsphase in die tatsächliche therapeutische Anwendung bei Haustieren übergegangen. Für die Zukunft sei geplant, mit der offiziellen kommerziellen Lieferung in Südkorea zu beginnen und den Technologieexport in asiatische Tiermedizinmärkte wie China und Japan voranzutreiben.









