GSK investiert in CO₂-Zertifikate aus regenerativer Landwirtschaft von Varaha in Indien – Ausweitung auf über 50.000 Hektar in 8 Jahren
de.wedoany.com-Bericht: GlaxoSmithKline (GSK) hat in CO₂-Zertifikate investiert, die aus einem regenerativen Landwirtschaftsprojekt von Varaha in Nordindien stammen. Die Laufzeit der Abnahmevereinbarung beträgt 8 Jahre und wurde vom Anbieter für Naturrisiko-Infrastruktur Earthly konzipiert; gemäß der Vereinbarung wird GSK Varaha dabei unterstützen, regenerative Landwirtschaftspraktiken in Nordindien auf über 50.000 Hektar Land auszuweiten.

In der Projektregion besteht seit Langem Druck bei der Strohbewirtschaftung. In den Bundesstaaten Punjab und Haryana verbrennen Zehntausende Landwirte nach der Reisernte die Ernterückstände. Da das Zeitfenster zwischen der Ernte und der nächsten Aussaat kurz ist und eine nachhaltige Strohbewirtschaftung durch hohe Arbeits- und Ausrüstungskosten erschwert wird, ist das Verbrennen für sie die realistische Option. Die Verbrennung von Abfallbiomasse setzt Treibhausgase wie Kohlendioxid und Methan frei und verstärkt in bestimmten Jahreszeiten die Luftverschmutzung in Südasien.
Angesichts dieser Situation hilft Varaha Landwirten beim Übergang von konventioneller Bewirtschaftung zu regenerativen Alternativen, darunter Direktsaat von Reis (DSR), reduzierte Bodenbearbeitung und die Rückführung von Ernterückständen in den Boden, um das Verbrennen von Ernterückständen zu verringern und die CO₂-Speicherung in landwirtschaftlichen Böden zu erhöhen, wodurch Emissionsminderungen und CO₂-Entfernung (CDR) erreicht werden. Teilnehmende Landwirte erhalten Zugang zu subventionierter Maschinennutzung und einen Teil der Erlöse aus den CO₂-Zertifikaten; zugleich erzielen sie höhere Erträge, eine verbesserte Bodenstruktur und Wasserspeicherfähigkeit sowie einen geringeren Düngemittelbedarf.
Hinsichtlich der Zertifizierung ist das Projekt nach der Methode VM0042 des Verra Verified Carbon Standard (VCS) zertifiziert. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird das Projekt auf die Methode VM0042 v2.2 aufgerüstet, sodass seine künftigen Ausstellungen für das CCP-Label qualifiziert sind.
GSK integriert diese Zusammenarbeit in seine Nachhaltigkeitsstrategie. Bis 2030 plant das Unternehmen, seine eigenen CO₂-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2020 um 80 % zu reduzieren und die verbleibenden 20 % durch Investitionen in hochwertige Naturschutz- und Renaturierungsprojekte auszugleichen, die zusätzlich einen Nutzen für die menschliche Gesundheit bringen.
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