Argentinien lässt fünf neue gentechnisch veränderte Maissorten zu
2025-06-23 16:47
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Argentinien hat am 23. Juni fünf gentechnisch veränderte Maissorten für die kommerzielle Produktion zugelassen. Diese weisen innovative Eigenschaften auf, die die argentinische Landwirtschaft voranbringen sollen. Die Entscheidung basierte auf einer strengen Sicherheits- und technischen Prüfung durch den argentinischen Verband der Maisanbauer (Conabia) und den argentinischen nationalen Verband der Maisanbauer (Senasa), um sicherzustellen, dass diese Sorten keine Risiken für Gesundheit und Umwelt darstellen.

Conabia bewertete die Auswirkungen auf das landwirtschaftliche Ökosystem, während Senasa die Lebensmittelsicherheit bestätigte. Die erste Charge zugelassener Maissorten umfasst MON-87427-7 x MON-948Ø4-4 x MON-95379-3 x SYN-IR162-4 x MON-88Ø17-3, die eine tetraploide Überlagerung sowie zwei Einzelpflanzen von MON-948Ø4-4 und MON-95379-3 umfassen. Die Zwergwuchseigenschaften dieser Sorten machen sie wetterbeständiger und reduzieren die Lagerneigung. Gleichzeitig machen sie die Pflanzen insektenresistent und tolerant gegenüber Glyphosat-Herbiziden, was die Schädlings- und Unkrautbekämpfung verbessert.

Die zweite Zulassung betrifft die Maissorte MON-87427-7 x MON-948Ø4-4 x MON-ØØ6Ø3-6, die sich durch einen geringeren Pflanzenwuchs auszeichnet und so eine größere Flexibilität im Anbaumanagement sowie eine Glyphosattoleranz ermöglicht, wodurch eine wirksame Unkrautbekämpfung in der intensiven Landwirtschaft unterstützt wird.

Argentinien verfügt pro Saison über rund 10 Millionen Hektar Maisanbaufläche, und die Produktion dürfte 2024/25 52 Millionen Tonnen erreichen. Argentinischer Mais wird nach Brasilien, Peru, in die USA, nach Spanien, Vietnam, Nordkorea und in afrikanische Länder wie Algerien exportiert, um die inländische und internationale Nachfrage zu decken.

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