Das tansanische Bergbauministerium gab kürzlich eine Erklärung heraus, in der es hieß, dass die erste moderne Kupferverarbeitungsanlage des Landes offiziell ihren Betrieb aufgenommen habe. Dies sei ein wichtiger Schritt für Tansanias Position auf der weltweiten Kupferproduktionskarte.

Der tansanische Premierminister Kassim Majaliwa weihte die von Mineral Access Systems Tanzania Limited (MAST) betriebene Anlage im Distrikt Chunya in der Region Mbeya ein.
Premierminister Majaliwa bezeichnete die Fabrik als Symbol nationaler Bestrebungen und wirtschaftlichen Wandels. Der Bau der Fabrik spiegele das starke Engagement der Regierung wider, lokale Wertschöpfung durch den Einsatz fortschrittlicher Technologien und umweltverträglicher Bergbaumethoden zu fördern. Er betonte außerdem: „Dies unterstreicht auch die stetige Verbesserung des Investitions- und Geschäftsumfelds in Tansania. Dies ist ein wichtiger Schritt in Tansanias Transformation vom Rohstoffexporteur zum Industrieland, das aus seinen Bodenschätzen hochwertige Produkte herstellen kann.“
Godfrey Kente, Direktor von MAST, sagte, die Anlage verarbeite hauptsächlich minderwertiges Kupfererz mit einem Kupfergehalt von 0,5 bis 2 Prozent, das in der Region Mbugani in Chunya abgebaut wird. Mittels Laugungs- und Zementierungstechnologie wird das Erz zu Kupferkonzentrat mit einer Reinheit von bis zu 75 Prozent veredelt. Die Produktionskapazität der Anlage beläuft sich auf 31.200 Tonnen Kupfererz pro Monat. Davon stammen 27.200 Tonnen aus MAST-eigenen Minen, die übrigen 4.000 Tonnen werden von kleinen Minen im ganzen Land zugekauft.
Darüber hinaus gab Kente bekannt, dass MAST sein Geschäft weiter ausbauen und drei neue Kupferverarbeitungsanlagen in Manyara, Rovuma und Dodoma errichten möchte. In diesen drei Regionen sind Kupferreserven nachgewiesen, und der Bau neuer Anlagen dürfte die Entwicklung der lokalen Kupferindustrie weiter vorantreiben.









