Indian National Steel Limited (RINL) hat am 2. Juli den dritten Hochofen in seinem Stahlwerk Visakhapatnam wieder in Betrieb genommen. Nach Angaben des Unternehmens erhöhte sich die jährliche Rohstahlproduktionskapazität nach Wiederaufnahme der Produktion im Hochofen von 5 Millionen Tonnen auf 7,5 Millionen Tonnen.

Die Wiederinbetriebnahme des dritten Hochofens ist einem im Januar 2025 von der indischen Regierung genehmigten Unterstützungsplan in Höhe von 1,34 Milliarden US-Dollar zu verdanken, der eine Kapitalspritze und eine Umschuldung umfasst und darauf abzielt, die Produktion zu stabilisieren und die finanzielle Nachhaltigkeit des Unternehmens zu sichern.
Die Gewerkschaft begrüßte die Wiederaufnahme der Arbeiten am dritten Hochofen und betonte gleichzeitig, dass die Sicherstellung der Eisenerzversorgung für die langfristige Zukunft des Unternehmens von entscheidender Bedeutung sei. Ein Gewerkschaftsvertreter erklärte, die Regierung solle die Eisenerzmine an Visakha Steel vergeben. Eine Fusion von RINL mit der Steel Authority of India Ltd (SAIL) sei eine praktikable Option für eine stabile Zukunft.
Da RINL nicht über eigene Eisenerzvorkommen verfügt, muss das Unternehmen jedes Jahr Rohstoffe im Wert von etwa 470 Millionen US-Dollar auf dem externen Markt einkaufen, was die Produktionskosten deutlich erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auf dem Markt schwächt.









