Alcoa schließt seine Aluminiumraffinerie in Kwinana dauerhaft
2025-09-30 17:00
Merken

Der Aluminiumgigant Alcoa kündigte die endgültige Schließung seiner Aluminiumraffinerie in Kwinana in Westaustralien an. Damit sind 220 Arbeitsplätze gefährdet. Die Raffinerie, die jährlich 2,2 Millionen Tonnen Aluminium produziert, hat sich nach über einem Jahr eingeschränktem Betrieb aufgrund veralteter Anlagen, hoher Betriebskosten, ungünstiger Marktbedingungen und sinkender Bauxitqualitäten gegen eine Wiederinbetriebnahme entschieden.

„Wir haben die Aluminiumoxidraffinerie in Kwinana viele Jahre lang in einem schwierigen Umfeld betrieben und nach der Prüfung mehrerer nachhaltiger Neustartmöglichkeiten die schwierige Entscheidung getroffen, die Anlage dauerhaft zu schließen“, sagte Matt Reed, Executive Vice President und Chief Operating Officer von Alcoa, in einer Erklärung. Die Entscheidung wird Restrukturierungskosten in Höhe von 890 Millionen US-Dollar nach sich ziehen, darunter 375 Millionen US-Dollar an nicht zahlungswirksamen Wertminderungen. Zudem werden in den nächsten sechs Jahren voraussichtlich Barausgaben in Höhe von rund 600 Millionen US-Dollar für die Stilllegung von Anlagen und die Regelung von Mitarbeiterhaftungsansprüchen anfallen.

Obwohl die Aluminiumoxidraffinerie geschlossen wird, erklärte Alcoa, dass der Hafen und die Bahnanlagen in Kwinana weiterbetrieben werden und auch die anderen Anlagen in Westaustralien und Victoria in Betrieb bleiben. Das Unternehmen betreibt die Anlage seit über 60 Jahren, und seine Mitarbeiter, Auftragnehmer und Lieferanten haben maßgeblich zur lokalen Wirtschaftsentwicklung und zum Wohlstand beigetragen. Die Entscheidung wurde jedoch von der Western Australian National Party heftig kritisiert, da sie die Schließung der Anlage als verheerenden Schlag für Familien und die westaustralische Wirtschaft ansah. Die zusätzlichen 220 Stellenstreichungen sowie die gesamten Entlassungen der letzten Monate betrafen rund 1.000 Personen, und 5.000 damit verbundene Arbeitsplätze waren entlang der gesamten Lieferkette und im gesamten Wirtschaftssektor gefährdet.

Alcoa plant, einige Mitarbeiter über das Jahr 2026 hinaus zu behalten, um eine mögliche Sanierung der Aluminiumoxidraffinerie vorzubereiten. Die Schließung markiert jedoch zweifellos das Ende einer Ära für einen der bekanntesten Arbeitgeber von Kwinana.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com