Kolumbien gründet erstes staatliches Solarmodulunternehmen zur Förderung der Photovoltaikindustrie
2025-11-14 17:20
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Der kolumbianische Minister für Bergbau und Energie, Edwin Palma, gab kürzlich die Gründung des ersten staatlichen Unternehmens des Landes zur Herstellung von Solarmodulen bekannt. Mit technischer und finanzieller Unterstützung der schwedischen Regierung wird sich dieses Photovoltaikunternehmen auf die Deckung des kolumbianischen Inlandsbedarfs an Photovoltaikmodulen konzentrieren, insbesondere für die Elektrifizierung und die Installation von Solaranlagen auf Hausdächern.

Die Gründung dieses Unternehmens ist ein zentraler Bestandteil des Gesamtplans der kolumbianischen Regierung zum Aufbau einer heimischen Solarenergie-Lieferkette. Das Ministerium für Bergbau und Energie erklärte, dieser Schritt ziele darauf ab, die Photovoltaikindustrie des Landes zu stärken und die Abhängigkeit von importierten Photovoltaikmodulen schrittweise zu verringern. Gleichzeitig wird die Regierung Kleinunternehmen wie Dorfläden und Bäckereien mit bis zu 90 % finanzieller Unterstützung bei der Installation von Solaranlagen fördern.

In der ersten Phase des Programms können förderberechtigte Kleinunternehmen Zuschüsse von bis zu 60 % der Gesamtkosten, maximal 20 Millionen kolumbianische Pesos (ca. 5.400 US-Dollar), erhalten. Das Programm wurde erfolgreich in der Karibik erprobt, wo fast 80 Unternehmen mit Unterstützung von Zuschüssen Solaranlagen installiert haben. Die Regierung plant derzeit, dieses Förderprogramm für die Photovoltaikbranche landesweit auszuweiten.

Der Fonds für unkonventionelle Energien und effizientes Energiemanagement stellt die Hauptfinanzierungsgrundlage für das Programm dar und arbeitet mit Finanzinstituten zusammen, um die Differenz zwischen den Systemkosten und den Zuschüssen auszugleichen. Mit der Ausweitung des Programms wird erwartet, dass mehr Kleinunternehmen in verschiedenen Regionen von der Installation von Dachsolaranlagen profitieren werden.

Die kolumbianische Regierung treibt die Entwicklung der Photovoltaikbranche weiter voran und kündigte im Oktober dieses Jahres Investitionen in Höhe von 1,84 Milliarden US-Dollar im Rahmen des „Kolumbianischen Solarprogramms“ an, mit dem zwischen 2026 und 2030 1,3 Millionen einkommensschwache Haushalte mit Photovoltaik-Stromerzeugungssystemen versorgt werden sollen.

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