Samsung Engineering hat den Zuschlag für die Entwicklung der Wasserstoffproduktionsanlage für ein Projekt zur Herstellung nachhaltiger Flugkraftstoffe in den USA erhalten
2025-11-15 16:37
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Samsung Engineering bestätigte kürzlich, dass das Unternehmen die Wasserstoffproduktionsanlage für das Projekt von DG Fuels in Louisiana, USA, entwickeln wird. Das 8 Milliarden US-Dollar teure Projekt im St. James Parish soll nach Fertigstellung jährlich 200 Millionen Gallonen wasserstoffbasierten Flugkraftstoff produzieren.

Laut Plan wird Samsung Engineering bis Ende 2025 mit der Vorplanung beginnen und mit dem Generalunternehmer Black & Veatch zusammenarbeiten. DG Fuels rechnet mit einer endgültigen Investitionsentscheidung im dritten Quartal 2026. Die Wasserstoffproduktionsanlage soll ein zweigleisiges Verfahren nutzen: Zunächst wird Erdgas mit CO₂-Abscheidung zur Wasserstofferzeugung genutzt, anschließend erfolgt die Wasserstoffproduktion mittels Wasserelektrolyse. Dadurch wird eine kohlenstoffarme Wasserstoffquelle für die Flugkraftstoffproduktion bereitgestellt.

Der im Rahmen des Projekts produzierte nachhaltige Flugkraftstoff verwendet Biomasseabfälle als Kohlenstoffquelle. DG Fuels hat seinen Jahresplan für den Ankauf von Zuckerrohrabfällen im Jahr 2024 bekanntgegeben. Samsung Engineering wird zudem die Konfiguration des Kraftwerkssystems koordinieren und die Energiesynergie zwischen der Wasserstoffproduktion und der CO₂-Abscheidung, der Kraftstoffsynthese und anderen Prozessen optimieren. Das Unternehmen wird das Verhältnis von erneuerbarer Energie zu konventionellem Strom ausbalancieren, um die Stabilität des Produktionsbetriebs zu gewährleisten.

„Die anerkannte Expertise von Samsung Engineering im Bereich Energieanlagen war ein entscheidender Faktor für die Auftragsvergabe“, sagte Mike Darcy, Vorstandsvorsitzender und CEO von DG Fuels. Im Jahr 2023 wählte der US-amerikanische Entwickler sauberer Kraftstoffe Johnson Matthey und BP für die gemeinsame Entwicklung der Fischer-Tropsch-Synthese-Technologie aus. Dieses Verfahren ermöglicht die Umwandlung von Biomasse-Synthesegas in Flugkerosin, das anschließend mit konventionellem Flugzeugtreibstoff gemischt werden kann.

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