Beim Bau der kommunalen Infrastruktur entlang des Abschnitts Sibiu-Pitești der rumänischen Autobahn A1 wurden neue Fortschritte erzielt. Die Bohr- und Sprengarbeiten für den Robetti-Tunnel verlaufen planmäßig. Für dieses 900 Meter lange Tunnelprojekt müssen 200.000 Kubikmeter Erde ausgehoben werden. Zur Verstärkung der Konstruktion werden rund 60.000 Kubikmeter Beton und 4.000 Tonnen Stahlbewehrung verwendet. Dies stellt einen wichtigen Meilenstein im laufenden Infrastrukturprojekt dar.

Der von einem Konsortium türkischer Bauunternehmen realisierte Abschnitt Boyca-Cornetu ist 31 Kilometer lang und liegt in einem gebirgigen Gebiet, was erhebliche bauliche Herausforderungen mit sich bringt. Dieser Abschnitt umfasst 48 Viadukte und Brücken sowie 7 Tunnel mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 836 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2028 geplant. Die rumänische Nationale Autobahninfrastruktur-Managementgesellschaft überwacht dieses kommunale Infrastrukturprojekt.
Im dritten Abschnitt, der ebenfalls in einem Gebirge liegt, umfasst der 37,4 Kilometer lange Abschnitt, der vom italienischen Unternehmen Webuild realisiert wird, 52 Brücken und Tunnel mit einem Auftragswert von rund einer Milliarde Euro. Der Bau eines 1,78 Kilometer langen Tunnels im Abschnitt Poiana hat mit Tunnelbohrmaschinen begonnen. Der 1,35 Kilometer lange Momeia-Tunnel, der vom österreichischen Bauunternehmen PORR errichtet wird, ist Teil der vierten Phase des Projekts.
Parallel dazu schreitet auch das Autobahnprojekt A7 in Rumänien voran. Diese 96 Kilometer lange Autobahn verbindet Foccani und Baku und wird von mehreren Bauunternehmen gemeinsam gebaut. Die Umsetzung dieser Tunnelprojekte und kommunalen Infrastrukturprojekte wird die Abdeckung und Effizienz des rumänischen Verkehrsnetzes deutlich verbessern.









