Der Bergbaukonzern Rio Tinto und das Technologieunternehmen Calix haben eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet. Rio Tinto wird im Rahmen dieser Vereinbarung über 35 Millionen US-Dollar in bar und Sachleistungen bereitstellen, um die Anwendung der Zesty-Technologie in der kohlenstoffarmen Stahlproduktion voranzutreiben. Die Demonstrationsanlage in Kwinana, Westaustralien, plant, verschiedene Eisenerzrohstoffe zu nutzen, um eine jährliche Produktionsmenge von bis zu 30.000 Tonnen direkt wasserstoffreduziertem Eisen oder warmgepresstem Eisen zu erreichen.

Laut Vereinbarung wird Rio Tinto vor der endgültigen Investitionsentscheidung im Jahr 2026 zwei Zahlungen in Höhe von jeweils 8 Millionen US-Dollar leisten. Diese Zahlungen sind abhängig vom erfolgreichen Abschluss der Due-Diligence-Prüfung und dem Erreichen der Projektmeilensteine. Nach der endgültigen Genehmigung und Inbetriebnahme wird Rio Tinto bis zu 10.000 Tonnen Eisenerz aus der Pilbara-Region für die Inbetriebnahme der Demonstrationsanlage liefern und potenziellen Abnehmern Zesty-Roheisenprodukte vorstellen.
Der Bau und Betrieb dieser Demonstrationsanlage liefert wichtige Daten, anhand derer Unternehmen die industrielle Machbarkeit der Zesty-Technologie bewerten können. Für Calix, ein Technologieunternehmen mit Fokus auf innovative Technologieentwicklung in verschiedenen Industriezweigen, stellt die Zusammenarbeit mit Rio Tinto einen bedeutenden Schritt hin zur kohlenstoffarmen Transformation der Stahlindustrie dar.









