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Am 12. Februar 2025 kündigte die deutsche Regierung an, 500 Millionen Euro zu investieren, um Projekte zur Verbesserung der Energieeffizienz im ganzen Land weiter voranzutreiben. Mit den Mitteln sollen Altbausanierungen, die Optimierung von Industrieanlagen sowie der Aufbau intelligenter Stromnetze gefördert werden. „Mit diesen Projekten sichern wir Deutschlands Spitzenposition im globalen Energiewettbewerb“, sagte Anna Hermann, Bundesministerin für Energie und Klimaschutz, bei der Auftaktveranstaltung.
Das Projekt Eastern Green Link 1 wurde offiziell gestartet und stellt einen wichtigen Schritt beim Ausbau des britischen Stromnetzes dar. Das gemeinsam von SP Energy Networks und National Grid Electricity Transmission entwickelte Projekt zielt darauf ab, Ökostrom über ein über 190 Kilometer langes Unterseekabel vom Südosten Schottlands nach Nordostengland zu übertragen und so rund zwei Millionen Haushalte mit sauberer Energie zu versorgen.
Der französische Energieversorger Électricite de France (EDF) gab am Montag bekannt, dass er auf seinem eigenen Land vier geeignete Standorte für den Bau von Rechenzentren identifiziert habe. Damit werde die Investition in die Infrastruktur in stromhungrigen Regionen beschleunigt. Dieser Schritt erfolgt zeitgleich mit einem Gipfeltreffen zur künstlichen Intelligenz in Frankreich, bei dem führende Politiker und Wirtschaftsvertreter zusammenkommen, um die Auswirkungen der neuen Technologie auf Energie und Infrastruktur zu diskutieren.
Im Jahr 2024 verzeichnete der Eigenverbrauch im Aragonien-Netz, das mit der Endesa Networks Tochtergesellschaft e-distribución verbunden ist, einen erheblichen Anstieg von 38%. Laut den neuesten Daten wird die Anzahl der aktiven Stromzähler bis zum Jahresende auf 13.226 steigen, was eine Zunahme von 4.000 neuen Versorgungseinrichtungen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, und die installierte Gesamtleistung wird 483 MW erreichen. Dieser Wachstumstrend unterstreicht das zunehmende Interesse der Region Aragonien an erneuerbaren Energien und Eigenverbrauchsanlagen.
Einem neuen Bericht von Montel Analytics zufolge gab es im Jahr 2024 in Europa 4.838 Zeiträume, in denen die Strompreise am Folgetag auf null oder darunter fielen – ein Rekordhoch. Grund dafür waren die zunehmende Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien, eine schwache Nachfrage und eine eingeschränkte Netzflexibilität. Die Gesamtzahl ist fast doppelt so hoch wie die 2.442 im Jahr 2023 verzeichneten Zeiträume.
Das portugiesische Energieministerium hat angekündigt, 100 Millionen Euro (104,2 Millionen Dollar) für 43 Energiespeicherprojekte bereitgestellt zu haben, die bis Ende 2025 installiert werden sollen. Ziel der Initiative ist es, durch die Erhöhung der Energiespeicherkapazität die Dekarbonisierung des Energiesystems und den Übergang zu einer grünen Wirtschaft voranzutreiben.
Der polnische Stromnetzbetreiber PSE plant, von 2025 bis 2034 15,4 Milliarden Dollar zu investieren, um 4.700 Kilometer Übertragungsleitungen zu bauen und 110 Umspannwerke zu modernisieren, um 82 GW erneuerbare Energie zu liefern und an Kernkraftprojekte anzuschließen. Die neue Infrastruktur wird 18 GW Offshore-Windkraft, 45 GW Photovoltaik und 19 GW Onshore-Strom. Mit Windkraft kann die jährliche Erzeugung erneuerbarer Energie 160 TWh erreichen.
Octopus Energy berichtet, dass im Dezember 2024 die erneuerbare Energie in Großbritannien erstmals die Kernenergie und die Erdgasverstromung überholt hat und zur größten Energiequelle wird. Um die Energiewende weiter voranzutreiben, plant Großbritannien, den Aufbau intelligenter Stromnetze zu beschleunigen, um die Effizienz der Stromübertragung und die Integrationsfähigkeit erneuerbarer Energien zu verbessern. Darüber hinaus plant die Regierung, Wind- und Solarprojekte stärker finanziell zu unterstützen, um bis 2035 eine vollständige Dekarbonisierung sicherzustellen.
Die italienische Regierung hat einen neuen Plan zur Energieunabhängigkeit veröffentlicht, der den Schwerpunkt auf die Entwicklung der heimischen Industrie für erneuerbare Energien und die Verringerung der Abhängigkeit von externen Energielieferungen legt. Italien plant, im Jahr 2024 mehrere groß angelegte Solarprojekte zu starten und die Flexibilität des heimischen Stromnetzes zu erhöhen, um Schwankungen in der Energienachfrage besser bewältigen zu können. Italien hat zudem die Netzkopplungskooperation mit seinen Nachbarländern Frankreich und Österreich verstärkt, um die grenzüberschreitende S
Als Reaktion auf die Volatilität der erneuerbaren Energiequellen wie Wind und Sonne startet Deutschland ein groß angelegtes Projekt für intelligente Stromnetze. Das Projekt umfasst den Einsatz von intelligenten Zählern und Netzautomatisierungssystemen, die die Stromverteilung und -speicherung durch Echtzeitdatenanalyse optimieren sollen. Das neue Netz wird die Stromverteilung flexibler machen und Stromengpässe oder -verluste aufgrund von Ungleichgewichten in der Energieversorgung verringern und so die Stabilität des deutschen Strommarktes verbessern.