Der Hafen von Klaipėda in Litauen hat kürzlich die Lizenz zum Bau einer Wasserstoffproduktions- und -tankstelle erhalten. Es handelt sich voraussichtlich um die erste Anlage im Baltikum, die grünen Wasserstoff für Schiffe, Hafenausrüstung und den Individualverkehr produziert und liefert. Die staatliche Hafenbehörde von Klaipėda steht kurz vor dem Abschluss des Ausschreibungsverfahrens und plant, im Juni mit den Bauarbeiten zu beginnen.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das spanische Unternehmen ACCIONA Nordex Green Hydrogen (ANGH2) haben kürzlich eine Zusammenarbeit zur Förderung der Entwicklung von grünem Wasserstoff und Folgeprojekten in Südchile bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit ist Teil des internationalen Wasserstoffentwicklungsprogramms H2Uppp des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und konzentriert sich auf die Förderung des Frontera-Projekts von ANGH2 in Feuerland in der Region Magallanes.
Die Lage der südkoreanischen Branche für Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen ist in diesem Jahr düster. Sowohl die Inlandsverkäufe als auch die Exporte gehen aufgrund mangelnder Nachfrage stark zurück, wie aus am 28. Mai veröffentlichten Branchendaten hervorgeht.
Die französischen Unternehmen Raigi und Ad-venta haben kürzlich gemeinsam eine Wasserstoff-Speicherflasche auf den Markt gebracht, die einen Meilenstein in der Branche darstellt. Der Tank wiegt nur 3,8 kg, hat eine kompakte Größe von 18 cm Durchmesser und 69,5 cm Länge und ist für leichte mobile Szenarien (wie Drohnen, kleine Flugzeuge und Landfahrzeuge) konzipiert. Der Tank kann 11,5 Liter Wasserstoff bei einem Druck von 35 MPa speichern und hat eine Zyklenlebensdauer von 2.000 bis 6.000 Mal. Es kostet weniger als eine Hochdruck-Wasserstofftankstelle und vereint Leistung und Zweckmäßigkeit.
Kürzlich kündigte die schottische Regierung an, dass sie insgesamt 3,4 Millionen Pfund (ca. 4,5 Millionen US-Dollar) für die Finanzierung von elf Projekten zur Wasserstoffproduktion, -speicherung und -beförderung in ganz Schottland bereitstellen werde, um die Entwicklung der lokalen Wasserstoffenergiebranche zu fördern und zur Erreichung des Netto-Null-Emissionsziels beizutragen.
Der Mittlere Westen Westaustraliens ist laut der neu veröffentlichten Machbarkeitsstudie von TrHyHub gut aufgestellt, um grünen Wasserstoff und Ammoniak nach Europa zu exportieren. Die Studie, die gemeinsam von der Regierung von Westaustralien, der Midwest Port Authority, dem Hafen von Rotterdam in den Niederlanden und dem deutschen Fraunhofer-Institut durchgeführt wurde, besagt, dass die Region über einzigartige Vorteile wie „hervorragendes Potenzial für erneuerbare Energien, reichlich Landressourcen und politische Stabilität“ verfüge.
Jüngsten ausländischen Medienberichten zufolge wird die Inselstadt Novalja voraussichtlich eine der ersten Städte in Kroatien sein, die mit der Produktion von grünem Wasserstoff beginnt, was in der Region recht selten ist. Darüber hinaus plant die lokale Regierung auch die Einführung innovativer Technologien.
Plug Power Inc. hat kürzlich angekündigt, dass die Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2025 am 12. Mai 2025 stattfinden wird.
OMV AG und Abu Dhabi Future Energy Company (Masdar) haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Wasserstoffproduktion aus erneuerbarer Energie und daraus gewonnenen Produkten unterzeichnet.
Vor Kurzem erhielt das schottische Wasserstoffenergieprojekt eine Fördersumme von 3,4 Millionen Pfund. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft in Schottland zu beschleunigen. Elf Projekte sollen von der schottischen Regierung mit insgesamt 3,4 Millionen Pfund gefördert werden.