Südkoreas Absatz von wasserstoffbetriebenen Autos brach in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 ein
2025-05-28 15:51
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Die Lage der südkoreanischen Branche für Elektrofahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellen ist in diesem Jahr düster. Sowohl die Inlandsverkäufe als auch die Exporte gehen aufgrund mangelnder Nachfrage stark zurück, wie aus am 28. Mai veröffentlichten Branchendaten hervorgeht.

Laut Statistiken der Korea Automobile and Mobility Association exportierte Südkorea von Januar bis April dieses Jahres lediglich 18 Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge (einschließlich Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge). Dies entspricht einem Rückgang von 70 % gegenüber den 60 Fahrzeugen im Vorjahreszeitraum. Im gleichen Zeitraum wurden in Südkorea 965 Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge verkauft. Dies weckte am Markt die Befürchtung, dass die jährlichen Verkäufe auf den niedrigsten Stand seit vielen Jahren fallen könnten.

Hyundai Motor war einst mit Modellen wie dem Nexo und dem Nutzfahrzeug Xcient weltweiter Marktführer für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge. Doch aufgrund von Faktoren wie der begrenzten Modellverfügbarkeit und einer fehlenden Wasserstoff-Energieinfrastruktur lässt die Dynamik des Unternehmens nun nach.

Seit der Markteinführung des Nexo im Jahr 2018 erreichten Südkoreas Exporte von Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeugen 2021 mit 1.121 Fahrzeugen ihren Höhepunkt, sind seitdem aber weiter rückläufig. Auch die Inlandsverkäufe sanken von einem Höchststand von 10.328 im Jahr 2022 auf 4.707 im Jahr 2023 und weiter auf 3.787 im vergangenen Jahr.

Trotz der aktuell schwachen Verkaufszahlen sind Experten überzeugt, dass wasserstoffbetriebene Fahrzeuge weiterhin eine Schlüsseltechnologie für die Mobilität der Zukunft sind und fordern die Regierung auf, diese stärker zu fördern. Kim Pil-soo, Professor für Fahrzeugtechnik an der Daelim University, sagte: „Der globale Markt für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge ist noch klein, aber das Potenzial ist enorm. Er sollte als Investitionsrichtung der nächsten Generation betrachtet und durch eine umfassendere Strategie für die Wasserstoff-Wertschöpfungskette unterstützt werden.“

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