Der iranische Vizepräsident Mohammad Eslami gab bekannt, dass beide Länder in Kürze einen Vertrag für das Kernkraftwerk unterzeichnen werden. Er wies darauf hin, dass beide Seiten den Bau von vier Kernkraftwerken im Osten der Provinz planen. Der genaue Standort soll später bekannt gegeben werden.
Der südafrikanische Energieminister gab am Mittwoch bekannt, dass er die Wartungsarbeiten am Kugelhaufenreaktor (PBMR) voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres oder früher einstellen werde. Dieser Schritt markiert eine Neupositionierung Südafrikas im Bereich der Kernenergie.
Im spanischen Energiesektor gibt es neue Entwicklungen. Quellen, die mit den drei Unternehmen Iberdrola, Endesa und Natugi vertraut sind, gaben am Dienstag bekannt, dass sie sich darauf geeinigt haben, gemeinsam eine Laufzeitverlängerung für das Kernkraftwerk Almaraz zu beantragen. Sie haben bereits begonnen, einen formellen Antrag beim Energieministerium einzureichen. Dieser Schritt, der im Zuge der geplanten vollständigen Stilllegung der spanischen Kernreaktoren bis 2035 erfolgt, hat in der Branche eine erneute Debatte über die Zukunft der Atomkraft ausgelöst.
Coffee County, USA, hat großes Interesse am Natrium-Reaktor bekundet, einem neuen Kernkraftwerksprojekt, das gemeinsam von TerraPower und Evergy entwickelt wird. Am 20. Oktober unterstützte der Vorstand des Countys das Projekt einstimmig und plant, beiden Entwicklern Absichtserklärungen zu senden, in denen die Absicht zur Zusammenarbeit bestätigt wird. Als Standort des Kernkraftwerks Wolf Creek pflegt Coffee County eine langjährige Partnerschaft mit Evergy, und diese Ankündigung gilt als Anerkennung des Vertrauens und der operativen Fähigkeiten beider Parteien.
Der französische IT-Konzern Atos veröffentlichte am Montag seinen Finanzbericht und meldete einen deutlichen Rückgang des Quartalsumsatzes aufgrund des Verlusts wichtiger Verträge. Der Konzern kündigte außerdem an, sich ab 2026 auf Akquisitionen zu konzentrieren. Atos, einst ein wichtiger Anbieter von Supercomputern zur Unterstützung der französischen Atomabwehr, schloss im vergangenen Jahr nach einer Finanzkrise eine umfassende Umstrukturierung ab und reduzierte seine Schulden erfolgreich um 2,1 Milliarden Euro. Banken und andere Anleihegläubiger sind nun die Hauptaktionäre des Unternehmens.
Das französische Unternehmen Newcleo und das US-amerikanische Unternehmen Oklo haben eine Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung der Produktion und Infrastruktur für fortschrittliche Brennstoffe in den USA unterzeichnet. Auch das schwedische Unternehmen Blykalla erwägt, sich an dem Investitionsprojekt zu beteiligen. Oklo treibt den Bau seines natriumgekühlten Schnellreaktors Aurora voran, während Newcleo und Blykalla sich auf die Technologie bleigekühlter kleiner modularer Reaktoren konzentrieren. Newcleo will seine Reaktoren mit wiederaufbereitetem Kernbrennstoff betreiben und so zur Schlie
Mit dem Spatenstich für das Kernkraftwerk Ninh Thuan vollzieht sich ein strategischer Wandel in Vietnams Energiestrategie. Das Projekt wird die Grundlastversorgung Vietnams mit Elektrizität erhöhen, den CO2-Ausstoß reduzieren und den technologischen Fortschritt in den kommenden Jahrzehnten fördern.
OMK Energy Machinery, ein Unternehmen aus Belgorod, Russland, hat eine nationale Premiere vollbracht: die Entwicklung eines Rohrleitungssystems aus Titanlegierung für die Kernenergie. Das Werk erfüllte einen strategischen Auftrag für die Atomindustrie und produzierte erstmals Rohrleitungen aus Titanlegierung. Diese Rohre werden im Kühlsystem des Kernkraftwerks Kudankulam in Indien eingesetzt. Die Zirkulation von Meerwasser stellt extrem hohe Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit der Rohre.
Das Schmelzeauffanggehäuse wurde erfolgreich im Reaktorgebäude des Blocks 7 des Kernkraftwerks Leningrad in Russland (Block 3 des Kernkraftwerks Leningrad II) installiert. Das Kraftwerk hat derzeit vier Blöcke in Betrieb, von denen die Blöcke 5 und 6 neue WWER-1200-Reaktoren sind. Die im Bau befindlichen Blöcke 7 und 8 werden die bestehenden Blöcke 3 und 4 ersetzen.
Radiant, ein kalifornischer Entwickler nuklearer Mikroreaktoren, gab bekannt, dass er seine erste Fabrik auf dem Gelände des Manhattan-Projekts in Oak Ridge, Tennessee, bauen wird. Das Grundstück, das Teile der historischen Standorte der Manhattan-Projekte K-27 und K-29 umfasst, wurde von der Oak Ridge Industrial Development Commission erworben. Der Bau der Fabrik soll Anfang 2026 beginnen. Radiant rechnet damit, bis 2028 den ersten in Serie produzierten Kaleidos-Kerngenerator auszuliefern und die Jahresproduktion innerhalb weniger Jahre auf 50 Reaktoren zu steigern.