Deutschlands „Polarstern II“ erhält größte Batterie aller Zeiten: AYK Energy liefert 16-MWh-System
2026-03-06 13:48
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Das in Entwicklung befindliche nächste Polarforschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts in Deutschland, die „Polarstern II“, wird mit dem größten Batteriesystem ausgestattet, das je für ein Schiff der Eisbrecherklasse vorgesehen war. Der Marine-Batteriehersteller AYK Energy hat den Auftrag erhalten, die 16 MWh starke Pisces+-Batterie zu liefern.

Der Auftrag wurde AYK Energy vom Schiffselektrik-Integrator Wärtsilä erteilt. Das Pisces+-Batteriesystem mit einer Kapazität von 16 Megawattstunden und einem Gewicht von 131 Tonnen soll 2028 geliefert werden. Die "Polarstern II" wird voraussichtlich 2030 in Dienst gestellt.

Chris Kruger, Gründer und Präsident von AYK Energy, bezeichnete das Projekt als Meilenstein für Batterietechnologie in anspruchsvollen maritimen Umgebungen. Er sagte: „Polarforschungsschiffe operieren an den Grenzen dessen, was Schiffe und Systeme aushalten können. Die Teilnahme an einem so komplexen Projekt ist eine Anerkennung für die AYK-Technologie, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Zuverlässigkeit und extremer Leistungsfähigkeit.“

Die Pisces+-Batterie wird das Herzstück des hybriden Diesel-Elektro-Antriebssystems der „Polarstern II“ bilden und unterstützt die Lastoptimierung sowie den emissionsarmen Betrieb während Forschungsmissionen. Der batterieelektrische Betrieb reduziert zudem Lärm und Vibrationen, was die Störung von Forschungsaktivitäten minimiert.

Kruger fügte hinzu: „Die Zusammenarbeit mit Wärtsilä ist entscheidend für den Projekterfolg. Die direkte Kooperation an Bord der ‚Polarstern II‘ ist ein hochtechnischer Prozess. Das Schiff ist für raue Umgebungen konzipiert, und jede Komponente muss ihren Wert unter Beweis stellen. Die Integration einer Batterie dieser Größenordnung in ein Forschungsschiff der Eisbrecherklasse zeigt, wie weit die Technologie fortgeschritten ist.“

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