Polens ORLEN Neptun vergibt FEED-Vertrag für Ostsee-Windpark im östlichen Baltikum
2026-03-11 11:45
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Die polnische Firma ORLEN Neptun hat einen Vertrag mit einem Konsortium bestehend aus der Projmors ASE Group, Ramboll Polska und Enprom unterzeichnet, um die vorläufige Planung sowie die grundlegende und detaillierte Ingenieurleistung (FEED) für ein 900-MW-Offshore-Windparkprojekt in der östlichen Ostsee durchzuführen.

Das Konsortium wird für die Erstellung technischer Dokumente, die Definition der FEED-Parameter und die Unterstützung bei der Beschaffung der erforderlichen Baugenehmigungen für das Projekt verantwortlich sein. Diese Arbeiten werden die Entwicklung des Windparks unterstützen, der voraussichtlich mehr als eine Million Haushalte mit sauberem Strom versorgen kann.

Die FEED-Arbeiten umfassen eine detaillierte Analyse der geotechnischen, hydrologischen und windtechnischen Bedingungen am Projektstandort. Das Konsortium wird auch technische Spezifikationen für Turbinen, Fundamente, Umspannwerke und Offshore-Kabelinfrastruktur erstellen, um die Baugenehmigungsanträge und die Umweltverträglichkeitsprüfung zu unterstützen.

Mehrere polnische Unternehmen und Institutionen werden an diesem Prozess beteiligt sein, darunter Geofizyka Toruń, Glesum, die Maritime Universität Stettin, das Nationale Telekommunikationsinstitut, die Polnische Marineakademie, Squadron und ASE Offshore.

Janusz Bil, Vorstandsvorsitzender von ORLEN Neptun, erklärte: „Bei der Umsetzung strategischer Investitionen bemühen wir uns, das Potenzial polnischer Unternehmen zu nutzen. Ihre Beteiligung in der Entwurfsphase des Windparks zeigt deutlich, dass der heimische Markt dank der in der ersten Entwicklungsphase der Offshore-Windindustrie gesammelten Erfahrungen zunehmend bereit ist, in den schnell wachsenden Offshore-Windsektor zu investieren.“

Das Ostsee-Projekt im östlichen Baltikum war einer der Gewinner der ersten polnischen Offshore-Windparkauktion im Dezember 2025 und tritt nun in eine fortgeschrittene Entwicklungsphase ein. Parallel wird auch das Westliche-Baltikum-Projekt entwickelt, das Teil der Strategie der ORLEN-Gruppe ist, bis 2035 eine erneuerbare Energiekapazität von 12,8 GW zu erreichen.

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