Der französische Anbieter von Rohrlösungen Vallourec hat eine Vereinbarung mit BP Berau unterzeichnet, um für das Tangguh-Projekt in der Provinz Papua, Indonesien, korrosionsbeständige Legierungsrohre und VAM-Verbindungen zu liefern. Dieses Projekt ist Indonesiens erste Offshore-Anlage zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) und markiert einen entscheidenden Schritt des Landes im Bereich sauberer Energie.
Gemäß dem Vertrag wird Vallourec auch Rohrmanagement und VAM-Vor-Ort-Services bereitstellen und damit einen vollständigen Zyklus technischer Unterstützung abdecken – von der Geräteversorgung über die Installation bis hin zur Betriebsüberwachung. Das Unternehmen erklärt, dass diese Zusammenarbeit seine Fachkompetenz bei der Bewältigung komplexer technischer Herausforderungen im Offshore-CCS-Bereich unterstreicht, einem Gebiet von strategischer Bedeutung für den globalen Energiewandel.
Bertrand de Rotalier, Senior Vice President für neue Energien, Projekte, Pipelines und Verfahren bei Vallourec, betonte: „Dieser Vertrag bestätigt die Zuverlässigkeit, technologische Führungsrolle und Langzeitperformance unserer Rohrlösungen. Wir werden unsere Kunden weiterhin bei der Förderung ihrer Dekarbonisierungsprozesse unterstützen." BP und seine Partner genehmigten im November 2024 eine Investition von 7 Milliarden US-Dollar in das Tangguh Ubadari CCUS-Kompressionsprojekt, das voraussichtlich zusätzliche Erdgasressourcen von etwa 3 Billionen Kubikfuß in der Provinz Papua erschließen wird.
Indonesien verfügt über ein erhebliches CCS-Potenzial. Erste Bewertungen zeigen, dass seine erschöpften Öl- und Gasfelder sowie tiefen Salzwasserschichten eine CO₂-Speicherkapazität von über 400 bis 600 Gigatonnen aufweisen. Das Land plant, bis 2030 etwa 15 CCS-Projekte voranzutreiben, wobei der Schwerpunkt auf den Becken von Java und Bintuni liegt. Mit Hilfe eines neuen regulatorischen Rahmens soll es sich zu einem regionalen CCS-Zentrum entwickeln.









