Eni treibt ein Multi-Bohrloch-Offshore-Bohrprojekt in Indonesien voran, das als Schlüsselelement für die Entwicklung eines Tiefsee-Erdgashubs im Kutai-Becken dient. Geplant ist die Bohrung von 23 Produktionsbohrungen in zwei Gebieten. Diese Bohraktivitäten werden sich auf die beiden Entwicklungsprojekte Gendalo–Gandang und Geng North–Gehem in den Gewässern vor Ost-Kalimantan konzentrieren, die einen wesentlichen Bestandteil des Unterwasserproduktionssystems bilden.
Im südlichen Hub plant Eni, etwa sieben Produktionsbohrungen in Wassertiefen von etwa 1000 bis 1800 Metern zu bohren. Diese Bohrlöcher werden an die bestehende Jangkrik-Floating Production Unit (FPU) angeschlossen, um die Erdgasförderung zu unterstützen. Im nördlichen Hub sieht das Unternehmen umfangreichere Bohrungen vor: 16 Produktionsbohrlöcher sollen in tieferen Gewässern von 1700 bis 2000 Metern Tiefe gebohrt werden, unterstützt durch eine neue Floating Production Storage and Offloading (FPSO)-Einheit über ein Unterwassersystem. Das kombinierte Programm von 23 Produktionsbohrungen an beiden Standorten zielt darauf ab, die Erdgasproduktionskapazität und die Entwicklungseffizienz in der Region zu steigern.
Dieses Multi-Bohrloch-Projekt ist ein wichtiger Schritt für die Tiefsee-Erdgasentwicklung in Indonesien. Durch die parallele Entwicklung der nördlichen und südlichen Hubs zielt Eni darauf ab, bestehende Infrastruktur mit neuen Produktionssystemen zu integrieren und so die technologische Grundlage für die großmaßstäbliche Entwicklung der Erdgasressourcen im Kutai-Becken zu schaffen.









